One World Award 2016

,

One World Award by Rapunzel
One World Award by Rapunzel

Bereits zum fünften Mal wird der von Rapunzel Naturkost ins Leben gerufene One World Award (OWA) verliehen. Ein Mutmacherpreis für alle, die sich in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit stark machen sowie für jeden, der sich zukünftig in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales für eine bessere Welt engagieren möchte. 

Ob nun Engagement für Verbesserungen im ökologischen Landbau, Beiträge gegen den Klimawandel wie Energieeinsparmaßnahmen, der Kampf gegen die Verbreitung gentechnisch veränderter Organismen (GVO), Projekte zum friedlichen Zusammenleben oder innovative Geschäftskonzepte – die Auswahlkriterien erstrecken sich über einen breiten Bereich und sind relativ flexibel gehalten. Allen gemein ist dabei die Zielsetzung: fördern, erkennen und Mut machen. Die Förderung einer Globalisierung, die sich nicht ausschließlich an der Maximierung von Gewinnen, sondern an den drei Säulen der Nachhaltigkeit, der Ökologie, den sozialen Aspekten und der Ökonomie orientiert. Das Erkennen von besonderen Leistungen und kreativen Projekten zur Förderung von Umweltschutz und fairen Lebensbedingungen. Das Mutmachen für einen verstärkten Einsatz für eine lebenswerte Zukunft und eine friedliche Gesellschaft. 

Wer steht hinter dem Wettbewerb? Inspiriert von der Tatsache, dass alle in einer gemeinsamen Welt leben, rief Joseph Wilhelm, Vorstand der Naturkost Marke Rapunzel, den internationalen Preis ins Leben. Partnerin und Schirmherrin ist die International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM), der internationale Dachverband der weltweiten Bio-Landbaubewegung. 

Bis zum 30. September 2016 können weltweit innovative Ideen, Projekte und Persönlichkeiten vorgeschlagen werden. Der Schwerpunkt bei der Nominierung liegt vor allem auf Innovationen und potentiellen Vorbildern. Darüber hinaus sollten die Wettbewerbsbeiträge auf andere Bereiche übertragbar sein und im globalen Maßstab umgesetzt werden können. 

Wie geht es nach Eingang der Beiträge weiter? Nach einem Vorauswahlverfahren werden fünf Finalisten ausgewählt, denen der Vorsitzende der Jury vor Ort einen Besuch abstattet. Grundlage für die Prämierung sind Bewerbungsunterlagen, der Besuchsbericht und Videoaufzeichnungen von Interviews, die mit den Bewerbern durchgeführt werden. Das Engagement des Preisträgers wird schließlich mit 25.000 Euro belohnt. So hat im Jahr 2014 die größte Organisation der solidarischen Landwirtschaft in Korea „Hansalim“ Gold geholt. Die Vereinigung produziert mit 2.000 Höfen gesunde Lebensmittel für 1,6 Millionen Menschen, die durch 21 Verteilerkooperativen, 180 Bioläden und ein weit entwickeltes Liefersystem erreicht werden. Auch das „Timbaktu-Kollektiv“ konnte sich über eine Goldmedaille freuen. 200.000 Mitglieder engagieren sich hier für Armutsbekämpfung, Bildung und ökologischen Landbau. Der OWA würdigte vor allem die Verdienste um die Frauenrechte und -emanzipation. Silber ging unter anderem an Rita Schwentesius, einer prämierten Agrarwissenschaftlerin und Ausbilderin von Bio-Bauern, an Familie Frey aus den USA als Gründer einer weltweit einzigartigen, bio-dynamischen Familienfarm sowie Ibrahima Seck aus Senegal, die eine bedeutende Rolle als Mitinitiatorin und Koordinatorin der Bio-Bewegung Afrikas spielt. 

Der Mutmacherpreis fasst somit die positiven Seiten der Globalisierung auf. Schließlich eröffnen weltumspannende Kommunikationsnetzwerke, Verkehrs- und Handelswege die Möglichkeit, dass immer mehr Menschen an globalem Wissen und Wohlstand teilhaben könnten. Wie das geschehen kann, das zeigen die Wettbewerbssieger mit ihren Projekten und herausragenden Persönlichkeiten.

 

Leave a Reply