Neue Rekordtemperaturen in 2016

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Die Klimawandel und die damit einhergehende globale Erderwärmung

Der Klimawandel ist real. Dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde von Jahr zu Jahr steigt ist ein klarer Beweis dafür. Nun liegen auch die Ergebnisse des vergangenen Jahres 2016 vor: die globale Durchschnittstemperatur war seit Beginn der Wetteraufzeichnung 1880 noch nie so hoch wie in den letzten 12 Monaten. Damit wird 2016 zum neuen Rekordjahr.  Nach 2014 und 2015 ist es bereits das dritte Jahr in Folge.

Seit 2015 ist die globale Durchschnittstemperatur erneut um 0,07 Grad Celsius gestiegen. Damit liegen die Durchschnittswerte des letzten Jahres laut der Weltwetterorganisation in Genf 0,94 Grad Celsius über der, des gesamten 20. Jahrhunderts. Im Vergleich zu den Anfängen der Wetteraufzeichnung ist die globale Temperatur sogar um 1,1 Grad Celsius gestiegen, wie aus den Daten der NASA und der Ozeanografie- und Wetterbehörde (NOAA) hervorgeht. Mit Blick auf das Ziel des Pariser Klimaabkommens, die globale Erderwärmung nicht höher als 1,5 Grad Celsius steigen zu lassen, sind wir dieser Grenze schon sehr nahegekommen.

Grund dafür seien laut dem Klimaforscher Peter Stott der „menschliche Einfluss auf das Klima durch den Ausstoß von Treibhausgasen in die Atmosphäre“. Zwar trägt El Niño auch seinen Teil dazu bei, der Hauptschuldige sei jedoch immer noch der Mensch selbst. Sollte die Menschheit dem nicht bald entgegenwirken, prophezeien Klimamodelle, dass es in 20-30 Jahren im Sommer kein Arktiseis mehr geben wird. Auch wenn einige entsprechende Modelle anzweifeln, hat die Erfahrung gezeigt, dass sich da Klima größtenteils genauso entwickelt, wie vorhergesagt.

Sollte das Arktiseis wirklich schmelzen, hätte dies auch Folgen für Deutschland. Über der wärmeren Arktis würden sich Hochdrucklagen aufbauen, die Im Winter Kaltluft zu uns bringen würden. Dies würde – auch wenn man denkt, dass Erderwärmung bedeutet, dass es überall immer wärmer wird – dazu führen, dass hier mit straken Kälteeinbrüchen gerechnet werden müsste.

In Deutschland wurde übrigens kein neuer Hitzerekord aufgestellt. Es war zwar sehr warm, jedoch nicht das Wärmste. Laut DWD-Sprecher Gerhard Lux zieht das Jahr 2016 hierzulande mit einer Durchschnittstemperatur von 9,5 Grad Celsius gleich mit den Jahren 19,34, 1989, 1990, 1999, 2006 und 2008. Die heißesten Jahre in Deutschland liegen zusammen mit den letzten beiden globalen Hitzerekorden in den Jahren 2014 und 2015.

Quelle: n-tv, Süddeutsche.de, Tagesschau

Beitragsbild: Shutterstock

 

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