März 2016 bricht erneut Welthitzerekord

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Klimawandel - Wärmerekord
Klimawandel - Wärmerekord

Es vergeht gegenwärtig kein Monat, an dem kein neuer Welthitzerekord aufgestellt wird. Auch im März 2016 war es weltweit überdurchschnittlich warm. So lag der vergangenen Monat im globalen Mittel 1,07 Grad Celsius über dem März-Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Das teilte jetzt der japanische Wetterdienst mit. Damit war der März der wärmste, der seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 verzeichnet wurde.

Bereits der Januar und der Februar 2016 war der wärmste je gemessene. Mit einer Temperaturabweichung von 1.04 Grad gegenüber dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts war der Februar außerdem der Monat, mit der größten jemals zuvor festgestellten Abweichung von normalen Jahresmittel. Doch nach den neuesten Messungen der japanischen Wetterbehörde ist dieser Rekord nur einen Monat später schon wieder eingestellt. Der März war demnach um 0,62 Grad Celsius wärmer, als durchschnittlich in den Jahren 1981 bis 2010 und lag sogar um 1,07 Grad Celsius über dem März-Durchschnitt des 20. Jahrhunderts.

Die globale Erwärmung ist also schon besorgniserregend weit fortgeschritten. Das zeigen die monatlichen Temperaturrekorde deutlich. Um über ein Grad ist es im globalen Durchschnitt bereits wärmer geworden. Somit fehlt nur noch etwa ein Grad, um die als gerade noch zu bewältigende Zwei-Grad-Grenze zu überschreiten. Um das beim Weltklimagipfel vereinbarte Limit von 1,5 Grad zu halten, fehlen nur noch einige Zehntel Grad. 

Dass wir Menschen und die Freisetzung von Treibhausgasen einen großen Teil zum Klimawandel beiträgt bezweifelt mittlerweile kaum noch jemand. So ist mittlerweile auch die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre auf einen nie dagewesenen Höchstwert gestiegen. Das teilten jetzt Meteorologen von der US-Wetterbehörde NOAA mit. An der Station Mauna Loa auf Hawaii, wurde im März eine Konzentration von 404,83 Teilen CO2 in einer Millionen Teile Luft (ppm) gemessen. Noch nie in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen war so viel CO2 in der Luft. Wahrscheinlich ist das sogar der höchste Wert seit wir Menschen den Planeten bevölkern.

Im Laufe des letzten Jahres sei die CO2-Konzentration um 3,05 ppm gestiegen, so der NOAA – auch das ist ein neuer Rekord. Neben der globalen Erwärmung sei der Grund dafür auch das Klimaphänomen El Nino. Dieses sorgt dafür, dass die Temperatur des Meeres entlang des Äquators überdurchschnittlich stark ansteigt. Umso wärmer das Meerwasser ist, desto weniger CO2 kann es absorbieren. Dadurch konnten unsere CO2-Emissionen nicht ausreichend gebunden werden. Hinzu kommt, dass die gewaltigen Waldbrände in Indonesien vergangenes Jahr zusätzlich Milliarden Tonnen CO2 freigesetzt haben.

Quelle: www.heise.de

 

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