Licht aus für den Klimaschutz

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Earth Hour - das Licht geht aus
Earth hour message on green background for special day a day to remind people give hand save the earth green letter and turn off electrical equipment in 60 minute from power

Die alljährlich im März stattfindende Earth Hour setzt ein Zeichen. Sie wurde nicht nur gegen die Lichtverschmutzung, sondern vor allem für den Klimaschutz, dessen Bedeutung für nachfolgende Generationen essentiell ist, eingeführt.

Denn Klimaschutz ist gar nicht so schwer. Fast jeder hat ein Fernsehgerät, eine Stereoanlage oder einen PC zu Hause. Meist werden diese Geräte nicht vollständig ausgeschaltet, sondern in den Standby-Modus versetzt. Doch auch hier wird Strom verbraucht. Würden alle Menschen weltweit ihre Fernsehgeräte und Stereoanlagen ausschalten und auf den Standby-Modus verzichten, so könnten in Deutschland sofort zwei Kraftwerke abgeschaltet werden. Eine Zahl, die aufhorchen lässt und zeigt, dass jeder ein Zeichen für den Klimaschutz setzen kann.

Das ist auch die Idee hinter der Earth Hour, wenn am 25. März 2017 um 20:30 Uhr rund um den Globus in zahlreichen Städten und Gemeinden die Lichter ausgehen. Bei der weltweit größten Aktion für mehr Klima- und Umweltschutz werden Kommunen, Unternehmen und Millionen von Menschen ihre Gebäude in Dunkelheit hüllen und so ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Die Earth Hour wird seit 2007 von der Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) organisiert. Jedes Jahr versinken dann weltweit zahlreiche Gebäude für eine Stunde in Dunkelheit – sei es das Brandenburger Tor, der Eiffelturm, das Kolosseum in Rom oder die chinesische Mauer. Auch Restaurants, Bars und Kneipen sind dazu aufgerufen, den Abend für ein Candlelight-Dinner zu nutzen und mit Kerzenlicht statt Deckenlampen eine wohlige Atmosphäre zur Earth Hour zu schaffen.

Im vergangenen Jahr nahmen über 7.000 Städte in mehr als 178 Ländern an der Earth Hour teil. Die hohe Beteiligung zeigt, dass der Wunsch nach mehr Klimaschutz global verankert ist. Ziel des WWF ist es, diesen Rekord im Jahr 2017 erneut zu brechen und noch mehr Städte, Unternehmen und Privatpersonen zum Mitmachen zu animieren. Angefangen in Sydney im Jahr 2007 als rund 2,2 Millionen australische Haushalte bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht ausschalteten, wurde die Earth Hour in den vergangenen Jahren zur größten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab.

Eine Stunde im Jahr die Beleuchtung auszuschalten ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn es um die Reduzierung des Energieverbrauchs geht. Aber Ziel der Aktion ist es nicht nur, 60 Minuten lang Energie zu sparen, sondern auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen. So kann auch über die Earth Hour hinaus natürlich Energie gespart werden. Ob durch Reste-Kochen, Fahrrad statt Auto fahren, Stoßlüften anstelle von Dauerkippen, Bezug von Ökostrom, LED-Lampen, Absenken der Heiztemperatur um 1 Grad oder den Einkauf von regionalen Lebensmitteln – die Möglichkeiten etwas zum Klimaschutz in seinem Alltag beizutragen sind vielfältig und gar nicht mal so schwer. Die Earth Hour setzt dafür einen guten Anfang

 

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