Heimischer Honig: Naturschutz in seiner süßesten Form

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Bienen werden durch erhöhten Einsatz von Chemikalien bedroht

Mehr ist besser. In vielen Bereichen ist diese Aussage mehr als fragwürdig. Bei Bienen gilt das uneingeschränkt. Doch unseren Bienen geht es nicht gut: Sie werden mit Giften konfrontiert und sammeln nebst Nektar inzwischen täglich eine Reihe von Pestiziden mit ein. Schluss damit, sagen die heimischen Imker, die sich für den Erhalt intakter Naturlandschaften und die Bienengesundheit einsetzen. Das Team von Heimathonig.de unterstützt ehrenamtlich die Arbeit der Imker in Deutschland. In einem Crowdfunding-Projekt suchen sie jetzt Supporter und bieten attraktive Dankeschöns für jeden Einsatz.

Ohne die Bienen sähe unsere Umwelt arm aus. Sowohl die Ernten in der Landwirtschaft, das Wachstum wie auch die natürliche Artenvielfalt hängen zum Großteil von der Bestäubung durch Bienen ab. Sie sichern damit vielen Pflanzen das Fortbestehen; den Tieren – und nicht zuletzt auch uns Menschen – die Nahrungsgrundlage. Der volkswirtschaftliche Nutzen ihrer Bestäubung ist enorm und liegt allein in Deutschland bei rund 2 Milliarden Euro jährlich. Damit übersteigt dieser Wert den der Honigproduktion um das 10-fache.

Doch den Bienen geht es schlecht. Die industrielle Landwirtschaft und mit ihr der Einsatz von Spritzmitteln setzt ihnen zu. Vor kurzem starben allein in Baden-Württemberg 500 Millionen Bienen durch das insektentötende Saatbeizmittel Clothianidin. Überleben ist für Bienen keine Selbstverständlichkeit mehr. Sie bedürfen der ständigen Pflege durch Imker und Bienenfreunde.

Handeln – ehe es zu spät ist5-Minis
Wer verhindern möchte, dass unsere Bienen sterben und die Umwelt weiterhin sorglos mit Giften belastet wird, kann handeln. Man muss dafür nicht gleich selbst Imker werden. Aber die Imker unterstützen kann jeder: ganz einfach durch den Kauf von Imkerhonig. Viele Imker kümmern sich aus Leidenschaft um ihre kleinen Schützlinge. Wenn sie am Ende einen fairen Preis für ihren Honig bekommen, ist das – über den materiellen Wert hinaus – auch eine Anerkennung für die Leistungen. Bei den vielen oben erwähnten Belastungen können die Imker diese Unterstützung bestens gebrauchen. Zu viele haben bereits die Zahl ihrer Völker reduziert: aus Frust und weil sich die Imkerei selten finanziell lohnt.

Uns als Verbrauchern muss klar werden, dass importierter Supermarkthonig keine Alternative zu regionalem Honig ist. Bei nur 20 Prozent liegt der Anteil heimischer Honige auf unseren Frühstückstischen im Vergleich zum Importhonig. Noch ist es nicht zu spät, den Supermarkthonig im Regal stehen zu lassen. Wer sich für regionalen Honigentscheidet, stärkt auch den Einsatz der Imker für intakte Naturlandschaften und leistet einen wertvollen Beitrag für den Naturschutz. Und nicht zuletzt: bekommt ein Produkt, das frischer ist und besser schmeckt.

Dass regionaler Honig geschmacklich spitze ist und an Varianten kein Mangel herrscht, diesen Beweis tritt Heimathonig.de an. Unter dem Motto „Honig direkt vom Imker“ bietet das Portal eine Imkersuche und einen Online-Marktplatz für regionale Honige an. Bislang sind rund 200 Imker aus ganz Deutschland dort vertreten, Tendenz steigend. Die Honigauswahl ist riesig und bietet über 150 verschiedene Honige und Honigprodukte. Bodenständiger Frühtrachthonig ist ebenso vertreten wie der edle Schwarzwald-Weißtannenhonig. Dazu gibt es Raritäten wie Fenchel- oder Götterbaumhonig – aus Deutschland wohlgemerkt. Der Clou: Heimathonig.de vermittelt die Honige lediglich. Der Kunde wird stets direkt und frisch vom Imker beliefert.

Jetzt ausschwärmen HeikeMarkusund Sponsor werden!
Das Unternehmen mit Sitz im Allgäu wurde 2010 gegründet und ist heute der größte Marktplatz für Imkerhonig aus Deutschland. Markus Helfenstein, Gründer von Heimathonig: „Wir bringen Imker und Honigfreunde zusammen. Das bringt den Imkern eine faire Entlohnung und den dringend nötigen Einsatz für mehr intakte Natur.“ Doch die Website braucht dringend ein Update: Die Software ist nicht mehr funktional, die Anforderungen von Imkern und Honigfreunden sind so zahlreich geworden, dass sie mit dem bislang selbst entwickelten Status Quo nicht mehr erfüllt werden können.

Deshalb gibt es jetzt bei Startnext das Crowdfunding-Projekt für Heimathonig. Jeder, der dort einen Beitrag leistet, erhält ein entsprechendes Dankeschön. Ob Saatmischung für eine bienenfreundliche Blumenwiese oder direkt der eigene Bienenstock mit selbst geschleudertem Honig: Für jeden Einsatz gibt es etwas Wertvolles.Heimathonig Logo

Mit dem eingesammelten Geld wird das Heimathonig-Team die Website fit machen für alle Anforderungen von Imkern und Honigfreunden. Ein Schwerpunkt dabei liegt in der Mobiloptimierung: Damit kann man Imker in der Nähe finden, auch wenn man gerade unterwegs ist. Imker sollen zudem die Möglichkeit bekommen, ihren Honigshop und ihre Angebote einfach zu bearbeiten.

Alle Infos zum Crowdfunding: www.startnext.de/heimathonig

 

 

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