Grüner Fußabdruck durch reduziertes Wohnen?

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In letzter Zeit tauchen im Netz immer mehr Beispiele und Anleitungen für kompakte Wohnkonzepte auf. Fans der „Tiny House“-Idee sehen die Mini-Häuser nicht nur als günstige Alternative zum klassischen Haus, sondern auch als neues Lebenskonzept, das zudem auch mit wenig Material und Energie auskommt und so einen besonders grünen Fußabdruck hinterlässt.

Von den vielen, vielen Modellen haben wir zwei sehr unterschiedliche Beispiele herausgegriffen, um das breite Spektrum der unterschiedlichen Mini-Häuser zumindest anzureißen.

Ein mobiles Schloss in Neuseeland
Eine junge Familie, die nach einem Auslandsaufenthalt nach Neuseeland zurück kam, sah sich einerseits mit den hohen Preisen für Häuser und Wohnungen konfrontiert. Andererseits wussten Justin und Jola auch noch nicht, in welchem Teil des Landes sie schließlich passende Stellenangebote finden würden. Also entschieden sie sich, einen alten LKW zu einem mobilen Zuhause für sich und ihr Kleinkind umzubauen. Das Paar baute schließlich nicht nur ein ausklappbares mobiles Mini-Haus, sondern machte es optisch auch zu einem kleinen Schloss wie aus dem Bilderbuch.

In Neuseeland erfüllte der Castle Truck offenbar sogar alle Verkehrsrichtlinien. Solarpanele liefern Strom und zum Beheizen und für warmes Wasser gibt es als Zusatzoptionen auch den Holzofen sowie Gas.

Zu verrückt?

Modernes Design und klare Linien 
Wer eher klare Linien und modernes Design bevorzugt, für den ist das Konzept von Andrew und Gabriella Morrison vielleicht besser geeignet. Für den Bauprofi und seine Frau war nicht nur ein günstiges Wohnobjekt, sondern auch eine Lebensumstellung das Ziel des Projekts. Sie wollten ihr Leben entrümpeln und sich auf die Alltagsgegenstände beschränken, die sie wirklich benötigen.


Ist weniger mehr?
Wer Lust auf weitere Beispiele hat: Mittlerweile gibt es etliche Blogs und sogar ein Print-Magazine zum Thema Tiny House und Tiny Living. Viele Interessenten sehen ein solches kompaktes und günstiges Wohnprojekt eher als Ferienhaus – aber es gibt auch einen Trend von Menschen, die sich wie die Morrisons bewusst von Ballast befreien und mit wenig Besitz mobiler und bewusster leben wollen.

Gabriella Morrison hat auf ihrem Blog eine Infografik zusammengestellt, die zeigt, was kompaktere Wohnkonzepte durch weniger Material- und Energieaufwand sowie einem geringeren CO2-Ausstoß für die Umwelt bewirken könnten.

INFOGRAFIK und weitere Informationen 

 

 

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