GreenTec Awards 2015

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Die GreenTec Awards wurden 2008 von den beiden Diplom-Ingenieuren Marco Voigt und Sven Krüger mit dem Ziel gegründet, einen Umweltpreis mit der Tragweite eines „Oscars“ ins Leben zu rufen.

Die glamouröse Preisverleihung findet seitdem jährlich statt und bildet eine medienwirksame Plattform, die Umwelttechnologien und ökologisches Engagement ins Rampenlicht stellt und somit größtmögliche Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erreicht.

Mit unkonventionellen Ideen, einem durchdachten Marketing und der Unterstützung prominenter Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Unterhaltung ist es den Gründern gelungen, einen der medial größten Umwelt- und Wirtschaftspreise in Europa zu etablieren.

So stellen sich die GreenTec-Initiatoren auf ihrer Homepage www.greentec-awards.com vor. Erst letzten Freitag, am 29. Mai, wurden die diesjährigen Awards verliehen. Mit Pro7 als einer der Hauptmedienpartner gestaltete sich das Event entsprechend mehr als ein Treffen der Stars. Verliehen wurden Preise in den Kategorien: Automobilität, Bauen und Wohnen, Energie, Galileo Wissenspreis, Kommunikation, Lifestyle, Produktion, ProSiebenSat.1 Accelerator Startup-Preis,Recycling, Ressourcen, Reise, Urbanisierung, Wasser und Abwasser, WWF Sonderpreis

Unter den Nominierten der letzten Gruppe fand sich unter anderem auch das „The OceanCleanup“ -Projekt. Leider blieb es nur bei der Nominierung. Auch in den anderen Kategorien gab es viele interessante Bewerber, von denen jedoch nur drei nominiert und einer gewinnen kann. Schaut man sich die nominierten Projekte an, gehen die Meinungen sicher auseinander, welches die Ehre des Sieges verdient hat. Doch so oder so gibt der Award einen guten Überblick über neue, interessante und zukunftsfähige Umweltengagements und Ideen. In einigen findet man sich vielleicht sogar selbst wieder. So zum Beispiel auch in der „Pfand gehört daneben“-Kampagne, den „Eco Monsters“ von Anastasia Bondarenko oder dem „Fairphone“. Sie regen dazu an, den eigenen Alltag etwas umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten.

Insbesondere die „Pfand gehört daneben“-Kampagne betrifft die tägliche Szenerie in deutschen Städten und Ortschaften. Es geht darum Pfandleergut, welches man plant wegzuwerfen, neben den Müllkörben abzustellen. Denn leider ist es zu einem alltäglichen Bild geworden, Menschen zu sehen, die Mülleimer nach Pfandgut durchsuchen, um ihr tägliches Überleben zu sichern. Die Kampagne verdeutlicht dass man, um diesen Menschen ihr schwieriges Leben zumindest ein wenig zu erleichtern, entgegenkommen sollte. Eine ähnliche Idee hatte Lidl bereits 2008 und bietet seinen Kunden seitdem an vielen Automaten an das Geld für das abgegebene Leergut direkt zu spenden.

 

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