Gesund in die warme Jahreszeit

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PADMA Tibetische Konstitutionslehre
PADMA Tibetische Konstitutionslehre

Mit steigende Temperaturen und sonnigem Wetter steigt die Motivation, sich mehr im Freien aufzuhalten und körperlich zu betätigen. Da sich unser Körper in dieser Übergangszeit noch von der winterlichen Restkälte befreit, stellen falsche Ernährungs- und Essgewohnheiten eine zusätzliche Belastung für den Organismus dar. Die tibetische Konstitutionslehre bietet Ansatzpunkte, um den Körper gezielt zu unterstützen und optimal in Balance zu halten. Dr. Herbert Schwabl, Forschungsleiter von Padma, einem Anbieter für spezielle Kräutermischungen nach tibetischen Rezepturen, hat 7 Tipps für den Start in die warme Jahreszeit zusammengestellt, die unsere Redaktion mit bekannten Hausmittel ergänzt hat.

1 – Der Energieschub am Morgen

Nach dem Aufstehen müssen unser Magen und das Verdauungssystem erst richtig in Schwung kommen. Hier helfen ein bis zwei Gläser heißer Ingwer-Tee mit Honig auf leeren Magen. Auf diese Weise wird die Verdauung angeregt und das Frühstück besser aufgenommen. Wem der Ingwergeschmack nicht zusagt, der kann alternativ auch abgekochtes, warmes Wasser zu sich nehmen- das ist in vielen asiatischen Ländern ein gängiger Gesundheitshelfer.

2 – Hilfe aus dem Kräutergarten

Magen und Darm gehören zu den wichtigsten Organen für unser Wohlbefinden. Wer seine Verdauung unterstützen möchte, der kann auf pflanzliche Helfer zurückgreifen. Studien haben mittlerweile nachgewiesen, dass traditionelle Heilkräuter wie Ingwer, Anis, Artischocke, Kümmel und Kamille vor Völlegefühl, Bauchkrämpfen und anderen Verdauungsbeschwerden schützen. Tibetische Kräutermischungen, wie beispielsweise eine Granatapfelsamen-Rezeptur mit Granatapfelsamen, Galgant, Langer Pfeffer, Kardamom und Zimtkassia versprechen laut Dr. Schwabl von Padma, eine wirksame Alternative. Das Verdauungsschnäpschen ist leider ein Mythos.

3 – Die wirksamsten Durstlöscher

Mit steigenden Temperaturen wächst auch unser Flüssigkeitsbedarf. Eisgekühlte und vor allem zuckerhaltige Getränkte bieten jedoch nur kurzfristige Erfrischung. Zum einen wird der Körper durch sie in sehr kurzer Zeit herunter gekühlt, sodass er umso mehr Wärme erzeugt und man so noch mehr schwitzt. Zum anderen bringt der Zucker den Lipid- und Kohlenhydratstoffwechsel durcheinander. Als Durstlöscher sollte man daher zu kalte und stark zuckerhaltige Getränke, wie Softdrinks und Fruchtsäfte, meiden und stattdessen auf Wasser, zimmerwarme Kräutertees oder Saftschorlen setzen.

4 – Leichte Speisen für den saisonalen Übergang

Tibet ist eine der höchstgelegenen Regionen der Erde und geprägt durch raue klimatische Bedingungen, die auch die tibetische Küche beeinflussen. Damit der Körper unter diesen schwierigen Bedingungen im Gleichgewicht bleibt, ist sowohl eine effiziente Nährstoffaufnahme als auch eine typgerechte Ernährung wichtig. Auf Europäer übertragen ist es ratsam, in der Übergangszeit vom Winter in die wärmere Jahreszeit auf zu viel kalte und ungekochte Lebensmittel sowie ölige und schwere Speisen zu verzichten, rät Dr. Schwabl. Neben der Umstellung des Organismus auf die warme Jahreszeit, stellen diese durch eine erhöhte Fettverdauung eine zusätzlich Belastung für den Körper dar. Stattdessen empfehlen sich gekochtes Gemüse, wie Auberginen, Spargel oder Pilze sowie Fisch, Reis und saisonales Obst. Zudem bietet sich die Zubereitung leichter Suppen an, die dem Körper die notwendigen Nährstoffe auf schnelle und einfache Weise zuführen.

5 – Sport und Bewegung langsam steigern

Sonnenschein und warme Temperaturen sind für viele ein willkommener Motivationsschub, um sich wieder mehr im Freien zu bewegen. Durch sportliche Überbelastung sowie Durchblutungsstörungen endet jedoch so manches aktive Wochenende mit Krämpfen und Muskelkater. Es ist daher wichtig ein gesundes Maß zu finden, die sportlichen Aktivitäten auf die eigene Konstitution abzustimmen und langsam zu steigern. Zudem erhöht sich der Flüssigkeits- und Mineralstoffbedarf und es empfehlen sich mindestens zweieinhalb bis drei Liter Flüssigkeit am Tag.

6 – Unterkühlungen vermeiden

Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres sind in vielerlei Hinsicht sehr verlockend. Man will endlich wieder leichtere Kleidung tragen und draußen im Café sitzen. Das Risiko für Unterkühlungen ist daher im Frühjahr besonders hoch. Einerseits ist es nur in der direkten Sonne angenehm warm und andererseits erwärmen sich der Boden und andere Sitzgelegenheiten nur langsam. Da unser Nieren-Becken-Bereich binnen kurzer Zeit auskühlt, empfiehlt es sich eine warme Decke mitzunehmen und den direkten Sitzkontakt zu kalten Flächen zu vermeiden.

7 – Genuss braucht Zeit

Zu einem gelungenen Tagesabschluss gehört ein gutes Abendessen und die Zeit dieses auch zu genießen. Ein gemäßigtes Tempo hilft natürlich auch bei anderen Mahlzeiten das Essen besser verdaulich zu machen und Völlegefühl zu vermeiden. Speziell für das Abendessen empfehlen Ärzte jedoch nicht zu spät und nicht allzu schwer zu essen. Leichte Speisen sind besser verdaulich und helfen ruhiger zu schlafen. Auch Milchprodukte und Süßigkeiten nach dem Abendessen können die Nachtruhe beeinflussen.

Quelle: http://www.padma.at

 

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