Neues Nationales Monitoringzentrum zur Biodiversität

Der weltweite Verlust an biologischer Vielfalt ist eine der stärksten Bedrohungen für die Menschheit. Um dieser Gefährdung zumindest deutschland- und europaweit erfolgreich entgegenwirken zu können, sind belastbare Daten zum Zustand und zur Veränderung von Natur und Landschaft sowie zu den wichtigen Einflussgrößen erforderlich. Dazu soll das neue nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität (NMZB) am Leipziger Standort des Bundesamts für Naturschutz (BfN) beitragen.

© Michael Pütsch

Das neue Zentrum wurde ressortübergreifend mit dem Bundeslandwirtschafts- und dem Bundesforschungsministerium eingerichtet. Ziel ist es, die Datenbasis zu Entwicklungen der biologischen Vielfalt deutlich zu verbessern und alle Beteiligten zu vernetzen und zu informieren. Die Eröffnng des NMZB begleitete Bundesumweltministerin Svenja Schulze gemeinsam mit BfN-Präsidentin, Prof. Dr. Beate Jessel.

„Damit wir den Artenschwund und den Verlust an Ökosystemen gezielter angehen können, brauchen wir verlässliche Daten. Mit dem Monitoringzentrum schaffen wir jetzt ein festes Fundament, um zukünftig das gesamte Wissen zum Zustand der Arten und Lebensräume in Deutschland zusammenzuführen und zugänglich zu machen“, erklärt Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Anfang der zweijährigen Aufbauphase

In der zweijährigen Aufbauphase des Monitoringzentrums soll unter anderem eine Informations- und Vernetzungsplattform konzipiert werden und online bereitstehen. Dies ist ein wichtiger Baustein des NMZB zur Vernetzung von Akteuren und der Bereitstellung von Informationen. Darüber hinaus wird mit allen Akteuren des NMZB ein Gesamtkonzept zum bundesweiten Biodiversitätsmonitoring erarbeitet. Außerdem ist ein Forum mit dem Titel „Anwendung und Forschung im Dialog“ geplant. Das Forum soll jährlich stattfinden und eine breite Beteiligung der Monitoringakteure und der zuständigen Wissenschaftscommunity ermöglichen.

Steuerungs- und Fachgremien

Gelenkt wird das NMZB von einem ressortübergreifenden Steuerungsgremium sowie einem Grundsatz-Fachgremium. Das Steuerungsgremium berät und entscheidet über grundsätzliche Fragen zum Monitoringzentrum. Zudem benennt es die Expertinnen und Experten für das Grundsatz-Fachgremium. Das Grundsatz-Fachgremium soll dauerhaft die fachliche Arbeit des Monitoringzentrums durch Empfehlungen und Priorisierungen fokussieren. Es ist zuständig für die Diskussion und Entscheidungsfindung in fachlichen Fragen.

Unterstützen sie das Clean Energy Project

Wir empfehlen den neuen Brave Browser.
Er ist schnell und bietet Privatsphäre:
BRAVE
Mit Brave unterstützen Sie auch das CleanEnergy Project.
Einfach und unkompliziert.

Über das CleanEnergy Project

Das CleanEnergy Project ist ein non-profit Magazin für Menschen auf der Suche nach Informationen über Nachhaltigkeit.

Autoren, die über Nachhaltigkeit berichten und sich unserem Team anschließen möchten, sind herzlich willkommen.

 


CleanEnergy Project is supported by GlobalCom PR Network, an international alliance of public relations agencies.