Wir kämpfen dafür, Hunger bis 2030 zu besiegen

Welthungerhilfe Wir kämpfen dafür, Hunger bis 2030 zu besiegen
Welthungerhilfe Wir kämpfen dafür, Hunger bis 2030 zu besiegen

Spätestens seit der Flüchtlingskrise in Europa ist klar: Flucht und Migration sind die großen Herausforderungen unseres Jahrzehnts. Humanitäre Krisen und Konflikte dominierten auch das Jahr 2015. Die Welthungerhilfe stellte gestern den Jahresbericht 2015 in Berlin vor. Weltweit hungern mehr als 800 Millionen Menschen. Die Krisen und Konflikte z.B. in der Türkei, im Südsudan, Syrien oder das Erdbeben in Nepal haben Millionen Menschen zur Flucht oder in die Hungersnot getrieben. Die Welthungerhilfe will dieses Leid mit der Unterstützung von Spendern beenden. „Wir kämpfen dafür, Hunger bis 2030 zu besiegen“, schreibt die Organisation.

Humanitäre Krisen und Konflikte dominierten auch im Jahr 2015 die Arbeit der Welthungerhilfe. Dabei stand die Versorgung von Menschen auf der Flucht wie in Syrien, der Türkei oder dem Südsudan im Mittelpunkt der Projektförderung.

„Die weltweiten Flüchtlingsbewegungen und ihre Folgen stellen eine der größten Herausforderungen unseres Jahrzehnts dar“, sagt Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe. „In Deutschland haben wir bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen große Aufgaben zu meistern, aber die Hauptlasten tragen die Nachbarländer. Mehr als 80 Prozent der Flüchtlinge werden im Süden aufgefangen.“

2015 habe die Welthungerhilfe 50,2 Millionen Euro durch Menschen erhalten, die zur Bekämpfung des Elends der Betroffenen aufgewendet werden können. Das ist eine der höchsten Summen seit Gründung der Welthungerhilfe. Auch die öffentlichen Geber stellten mit 158,9 Millionen Euro die bislang höchste Fördersumme für die Projektarbeit bereit. Im Jahr 2015 standen damit insgesamt 214,4 Millionen Euro im Kampf gegen den Hunger zur Verfügung.

  • Das könnte Sie auch interessieren:
  • Weniger Menschen müssen hungern
  • Ein Drittel unserer Nahrung wird weggeworfen
  • Hilferuf: El Niño verursacht schwere Dürre in Äthiopien

Das Jahr 2015 zeigt, dass Hunger immer komplexer wird. „Die drei K´s Kriege, Krisen und Klima bestimmen unsere Arbeit immer stärker. Dank der hohen Spendenbereitschaft der deutschen Bevölkerung konnten wir uns diesen Herausforderungen stellen und mehr als sieben Millionen Menschen eine Perspektive geben“, betont der Vorstandsvorsitzende, Dr. Till Wahnbaeck. 387 Auslandsprojekte in 40 Ländern trugen dazu bei, Menschen ein würdevolleres Leben zu ermöglichen. Zudem verstärkten 23 Inlandsprojekte das Bewusstsein für Hunger und Armut in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit und Politik.

Die Welthungerhilfe fordert zukünftig eine bessere Verzahnung zwischen humanitärer Hilfe und langfristiger Entwicklungszusammenarbeit, da die Hälfte aller geflüchteten Menschen mehr als 10 Jahre vertrieben sind.

Hier können Sie spenden, um die Probleme und den Hunger der vielen Millionen Betroffenen zu mildern.

 Quelle Welthungerhilfe

 Weiterführende Links

Add comment

Über das CleanEnergy Project

Das CleanEnergy Project ist ein non-profit Online-Magazin für alle Menschen auf der Suche nach mehr Nachhaltigkeit.

Das Team von CleanEnergy Project will Gestalter und nicht nur Zuschauer unserer Zeit sein.

Wir heißen alle willkommen, die sich uns als Autoren unserer Zeit anschließen möchten und bieten dafür unsere Plattform, das CleanEnergy Project.