WHO: Klimawandel wird Tausende töten

Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat, laut eines heute erschienenen Berichts der „WIWO Green“, prognostiziert, dass es bis zum Jahr 2100 in manchen Regionen Europas zu einem durchschnittlichen Temperaturanstieg von 6 Grad Celsius kommen könnte. Die Folgen für die Bevöllkerung wären verheerend.

Wie dramatisch die Erderwärmung sich auf die Menschheit auswirken wird, hat nun erstmals die World Health Organisation (WHO) bekanntgegeben. Demnach ist es nicht die Frage ob, sondern wie viele Menschen bereits in den nächsten Jahren als Folge der globalen Erwärmung sterben werden. Experten der WHO sagten dazu, die Auswirkungen des Klimawandels werden unvorstellbar drastisch sein. Rund 250.000 Menschen, so schätzt die WHO, werden dem Klimawandel zwischen 2030 und 2050 pro Jahr zum Opfer fallen.

Vor allem die Angst vor der Verbreitung von in warmen Gebieten weit verbreiteten Krankheitserregern, die für Krankheiten wie Malaria oder Cholera verantwortlich sind, ist begründet. Aber auch aufgrund extremer Trockenheit werden Hungersnöte erwartet, die Hauptgrund für das klimabedingte Bevölkerungssterben sein werden. In einigen Teilen der Erde werde es, so die Prognose der WHO, aufgrund der massiven Erwärmung überhaupt nicht mehr möglich sein zu leben.

Margaret Chan, die Generaldirektorin der WHO, sagte dazu, die Beweise seien eindeutig. Der Klimawandel sei ein enormes Risiko für die Gesundheit der gesamten Menschheit.

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