Wenn Worte helfen können

haitianische Kinder

Wovon brauchen wir mehr auf der Welt? Bildung – Gesundheitsfürsorge – Hoffnung – Nahrung – Nachhaltigkeit – Wiederstand – Gemeinschaft – Wasser – Solidarität – Lachen?

Am 19. August 2003 starben 22 Personen bei einem Attentat auf die Zentrale der UN in Bagdad, unter ihnen Zivilisten und UN-Mitarbeiter. Der „Welttag der humanitären Hilfe“ (World Humanitarian Day) würdigt seit 2008 jeweils am 19. August den Einsatz der vielen Helfer, die sich weltweit für humanitäre Hilfe einsetzen – trotz Risiken in Katastrophengebieten. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass jeder ein humanitärer Helfer sein kann, denn im Ernstfall reicht der Einsatz von Hilfsorganisationen nicht aus. Es sind vor allem die Zivilbevölkerung und lokale Helfer, die den entscheidenden Unterschied machen.

Im Rahmen der diesjährigen „One Word“-Kampagne zum Welttag der humanitären Hilfe können wir alle helfen – mit Worten. Menschen weltweit werden aufgerufen, ihren Wunsch zur Verbesserung der Welt mit einem Wort auszudrücken und auf der Homepage der UN und über soziale Netzwerke zu posten. Neben eigenen Spenden kann man auch gesponserte Worte twittern und so für finanzielle Unterstützung sorgen.

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Viele Unternehmen und Organisationen haben sich für ein Wort entschieden und spenden jeweils einen Dollar an den Global Humanitarian Fund, der verschiedene Hilfsorganisationen speist, wenn ihr Wort getwittert wird. Einfach #theworldneedsmore und einen zweiten # mit dem gewählten Wort twittern.

Da das Ganze eine internationale Aktion ist, läuft sie auf Englisch und ab heute noch 36 Tage lang. Alle weiteren Informationen und die gesponserten Worte, die zur Wahl stehen gibt es unter worldhumanitarianday.org

Wibke Sonderkamp

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