Umwelt-Aktivist mit Sprechproblem: Colin Firth

Colin Firth

Mark Darcy im Rentierpulli – und nicht nur „Schokolade zum Frühstück“-Titelheldin Bridget Jones war dahin. Die Filmkritiker honorierten seine „Stotterer-Leistung“ in „The King’s speech“ mit einem Oscar. Colin Firth. Der Brite ist ein außergewöhnlicher Schauspieler und ein mindestens genauso außergewöhnlicher Mann.

Seit Jahren engagiert sich der 53-Jährige für die Menschenrechtsorganisation „Survial International“ und setzt sich für die Rechte von indigenen Völkern ein. 2009 verfasste er für die Organisation einen Beitrag in dem Buch „We Are One“. Zudem unterstützt der Oscar-Preisträger die Kampagne der Aktivisten für die Awá, ein bedrohtes Volk im brasilianischen Amazonasgebiet. 2012 gab er den Startschuss zur Rettung des „bedrohtesten Volkes der Welt“. Herzstück ist ein Videoclip über die Awá mit einem Appell von Colin Firth und Musik des Grammy-Gewinners Heitor Pereira.

Seit 2002 ist Firth außerdem Botschafter der Entwicklungshilfsorganisation „Oxfam“. Als einer der Hauptunterstützer der Oxfam-Kampagne „Make Trade Fair“ kämpft er für die Gleichberechtigung von Farmern in Entwicklungsländern, die durch unfaire Handelsregeln benachteiligt werden.

Firth ist Teilhaber der Fair Trade-Kaffeekette Progreso in London, wo er auch schon hinter dem Tresen stand und von Eco-Age, einem Geschäft für nachhaltige Mode in Chiswick, das von seinem Schwager Nicola Guggioli und seiner Frau Livia Firth betrieben wird.

2007 wurde dem Briten aufgrund seiner Bemühungen an der Universität von Winchester die Ehrendoktorwürde verliehen.

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