„Oya“ – irgendwie anders

Eine Zeitschrift für Menschen, die sich Gedanken machen „über einen Wandel in der Kultur, hin zu einem ökologisch nachhaltigen Lebensstil und lebensfördernden Werten“, so beschreiben Johannes Heimrath (Herausgeber), Lara Mallien (Chefredakteurin) und ihr Team die Intension, die hinter ihrem Magazin „Oya – anders denken. anders leben“ steckt. Und dieses ist ihnen wirklich gelungen!

Mit fundiert recherchierten Reportagen, spannenden Berichten, interessanten Interviews und anschaulichen Portraits über gemeinschaftliches Leben und Handeln, soziales Unternehmertum, Sinnsuche und Lebensqualität jenseits der Konsumkultur sowie individuelle Lebenswege, ist „Oya“ alles andere als ein oberflächliches Öko-Lifestyle Magazin. In „Oya“ werden vielmehr Menschen vorgestellt, die sich tatsächlich für eine alternative Lebensweise entschieden haben.

 

Ob soziale, ökologische oder spirituelle Aspekte im Vordergrund der Artikel stehen – die Inhalte wirken in keiner Weise aufdringlich oder belehrend. Stattdessen ist der Stil der Zeitschrift bodenständig und authentisch, kritisch und ermutigend, gefühl- und humorvoll.

Auch der Name „Oya“ wurde mit Bedacht gewählt. So wird auf der Website der Zeitschrift die Vielfalt des Begriffs nähere erläutert: Er steht beispielsweise für das Prinzip der Elternschaft (Japanisch), für die Begriffe „Insel“ (Norwegisch) und „Wasserlauf“ (Singhalesisch) sowie für die Göttin des Wandels (Yoruba).

Besonders an dem Magazin, das im Januar 2010 zum ersten Mal erschien und seither alle zwei Monate neu herauskommt, ist weiterhin sein außergewöhnliches Finanzierungssystem. Denn „Oya“ wird von einer Lesergenossenschaft, der Oya Medien eG, getragen und ist somit nicht von finanzstarken Konzernen abhängig.

„Oya“ ist eben irgendwie anders.

Corinna Lang

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