Global Vision Crisis – 2,5 Milliarden Menschen ohne Zugang zum Optiker

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Millionen von Menschen weltweit sind von der sogenannten Global Vision Crisis betroffen, die viele Aspekte umfasst und eine sehr große Herausforderung darstellt. Auf der ganzen Welt haben ungefähr 2,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einem Augenarzt oder Optiker. Das bedeutet, dass für sie keine Möglichkeit für einen Sehtest oder eine Brille besteht.
Für die Menschen, aber auch für die Wirtschaft und die Bildung hat die Global Vision Crisis gravierende Folgen. Kinder und Jugendliche brechen aufgrund einer mangelnden Sehkraft die Schule ab. Menschen müssen vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden, da sie nicht richtig sehen können. Die Lebensarbeitszeit wird aufgrund nicht ausreichender Sehkraft um bis zu zehn Jahre verkürzt. Sehfehler führen zu erheblichen Einschränkungen in der Erwerbsfähigkeit. Das Problem ist vor allem in einem Mangel an Optikern und Optometristen begründet. Diese Fachleute sind mit der Messung der Augenkraft, mit der Beratung der Menschen und mit der Verordnung der passenden Brille beschäftigt. Während in wohlhabenden Ländern wie Deutschland auf 100.000 Einwohner 10 bis 15 Optiker kommen, ist es in einigen unterentwickelten Regionen lediglich ein Optiker oder noch weniger.
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ZEISS engagiert sich gegen Blindheit

ZEISS unterstützt das Projekt Weltgesundheitsorganisation Vision 2020, das neben einigen anderen Initiativen gegen vermeidbare Blindheit weltweit erfolgreich umgesetzt wurde. Diese Initiativen helfen zahlreichen Patienten beim Erhalt ihrer Sehkraft. ZEISS setzt sich für die Durchführung der Vision in ländlichen und unterentwickelten Gebieten ein. In Indien, Australien, China, Brasilien und den USA fördert ZEISS mit der Unterstützung der lokalen Bundesregierungen und zahlreicher Geschäftspartner verschiedene Kampagnen. Ziel ist eine effiziente und nachhaltige Lösung dieser Probleme.
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Schwierige Versorgung mit Brillen

Brillen und Linsen zu erschwinglichen Preisen sind leicht verfügbar. Deutlich schwieriger ist es mit einem Sehtest und den passenden Dioptrien. Bereits für 2 bis 3 US-Dollar können Brillen hergestellt und verkauft werden. Die Herausforderung liegt darin, diejenigen, die sie am dringendsten benötigen, damit zu versorgen. Das funktioniert nicht ohne einen Sehtest. Auf die Verfügbarkeit der Fachleute in armen Gebieten und in Entwicklungsländern kann nicht gewartet werden. In der Deklaration von Delhi 2010 heißt es, dass allein in Indien ein Bedarf an 115.000 Augenoptikern besteht, um eine landesweite Versorgung mit Brillen zu sichern. Auch das Projekt EinDollarBrille gibt mehr Menschen die Möglichkeit, für wenig Geld wieder normal sehen zu können.
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Weitere Details zu den Kampagnen können Sie auf der offizielleren Webseite von ZEISS finden: