Fotowettbewerb „Stadt im Sucher“

Fotografin

Das Leben in der Stadt kann zwar aufregend sein, aber auch Probleme, etwa gesundheitliche, mit sich bringen. Vor allem das hohe Verkehrsaufkommen in den Städten stellt eine massive Belastung dar. Vielerorts sucht man inzwischen nach Alternativen und Auswegen: verkehrsberuhigte Fußgängerzonen, grüne Lungen in der Stadt und Stadtgärten als Rückzugsraum, Stadtpark statt Betonwüsten.

Das Umweltbundesamt sucht Zeugnisse einer solchen lebendigen Stadtkultur und ruft zum Mitmachen auf. „Unser Fotowettbewerb soll die großen Potenziale lebenswerter Innenstädte zeigen und den Menschen die vielen attraktiven Seiten des Lebens in der Stadt nahebringen“, sagte UBA-Präsident Jochen Flashbarth.

Schon heute leben 75 Prozent der deutschen Bevölkerung in Städten. Die Vorteile liegen für viele auf der Hand: kurze Wege zu Arbeit, Kita oder Arzt, ein reichhaltiges Kultur- und Freizeitangebot. Doch je mehr Menschen es in die Stadt zieht, umso mehr steigt auch die Belastung für Mensch und Umwelt. Lärm durch Autos, Flugzeuge und Züge kann krank machen. So wurde Lärm als wichtigster Faktor für den Anstieg der Herz-Kreislauferkrankungen verantwortlich gemacht. Gesundheitsgefährdender Feinstaub verkürzt die durchschnittliche Lebenserwartung um etwa zehn Monate.

Dabei müssen Städte nicht nur laut und grau sein. Es gibt viele Möglichkeiten, auch in der Stadt Ruheoasen und grüne Inseln zu schaffen – Orte zum Erholen, kontemplativen Rückzug und zum Spielen. Alte Industrieruinen erblühen unter kreativen Händen zu neuem Leben, Brachflächen laden zum Spazierengehen, Skaten, Drachensteigen ein.

Das Umweltbundesamt ruft dazu auf, solche Orte, Initiativen und Projekte im Bild festzuhalten. Welches Projekt, welche innovative Idee, welcher inspirierende Ort macht die Stadt lebenswert? Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Pro Person können zwei Fotos eingereicht werden, die besten Arbeiten werden auf www.umweltbundesamt.de und auf dem UBA-Facebook-Profil veröffentlicht und mit attraktiven Preisen prämiert. Einsendeschluss ist der 30. September 2013.

Josephin Lehnert

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