„Action Art“ – ein Plädoyer für erneuerbare Energien

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, auf erneuerbare Energien aufmerksam zu machen. Besonders kreativ zeigt sich dabei der Künstler Udo A. Heinrich, der in seinen Kunstwerken die alternative Energiegewinnung thematisiert.

Vor mit Acrylfarben gemalten Landschaften drehen sich kleine Miniaturwindräder, die mittels über den Bildern angebrachten Solarzellen angetrieben werden. Auf diese Art und Weise greift der bei Leipzig und auf Gran Canaria lebende Kunstmaler neben der Windkraft auch die Energiegewinnung durch Solarenergie auf. 

Die so genannten Hybridwerke aus Malerei und Installation bilden eine Themenreihe, die Heinrich als „Action Art“ bezeichnet. Auf der einen Seite bewegt sich ein Teil der Kunstwerke. Auf der anderen Seite sollen die Kunstwerke etwas in Bewegung bringen, nämlich den Betrachter dazu anregen, sich näher mit der Umweltthematik auseinanderzusetzen.

Aus künstlerischer Gestaltung wird das Sonnenlicht mittels Niedervoltlampen stilisiert. Die auf den Bildern entstehenden Lichteffekte symbolisieren die Licht- und Schattenseiten, die bei der Suche nach geeigneten Wegen zur nachhaltigen Energiegewinnung auftreten. Denn viele empfinden in der Landschaft befindliche Windräder als störend.

Ob sich diejenigen auch lieber Bilder von Kohle- oder Atomkraftwerken ins Zimmer hängen würden?

Corinna Lang

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