Chemie-Cluster Bayern – „Chemie trifft Erneuerbare Energien“

Chemie-Cluster-Bayern
V.l.n.r.: Prof. Ka Ming NG von Quantum Technology, Daniel Gottschald vom Chemie-Cluster Bayern, Bülent Aydemir von AYSOLAR, Dr. Roland Appel vom Chemie-Cluster Bayern, Ellis Chua von Quantum Technology, Ralf Hartmann vom CleanEnergy Project

Zum Auftakt der Energiefachmesse Renexpo veranstaltete das Chemie-Cluster-Bayern zusammen mit dem CleanEnergy Project am gestrigen Abend in Augsburg ein Networking-Dinner zum Thema „Chemie trifft… Erneuerbare Energien“. Über 20 Vertreter aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie den Medien trafen sich in dem italienischen Restaurant „Il Sorriso“, um sich in entspannter Atmosphäre über das gemeinsame Wirken der Chemie- und Erneuerbare-Energien-Branche auszutauschen.

Begleitet wurde das Drei-Gänge-Menü von zwei spannenden Impulsvorträgen. Den ersten Vortrag hielt Professor Ka Ming NG von der Firma Quantum Technology Group (HK) Ltd. Das Unternehmen hat eine Technologie entwickelt mit dem der Wärmeleitwiderstand metallischer Materialen nahezu auf null abgesenkt werden kann. Auf diese Weise wird eine hocheffiziente Wärmeleitung möglich. Bereits 2011 wurde die Technologie mit dem „Innovationspreis des Chemie-Clusters Bayern“ ausgezeichnet.

Thema des zweiten Impulsvortrags war die Nutzung von erneuerbarer Wärmeenergie mit Hilfe thermischer Solaranlagen. Bülent Aydemir, Geschäftsführer der Firma Aysolar sunenergy systems GmbH, zeigte dabei eindrücklich das enorme Potenzial der Solarkollektoren auf. Während sich bisher die Aufmerksamkeit in puncto Solarenergie überwiegend auf die Photovoltaik konzentriert, plädierte Aydemir dafür, stärker auf die Nutzung solarthermischer Anlagen zu setzten. Schließlich schneidet die Solarthermie im Hinblick auf ihr energetisches, ökonomisches und ökologisches Potential oft deutlich besser ab als Photovoltaik.

Beide Vorträge sorgten für anregende Gespräche unter den Gästen, die nach jedem Menü-Gang ihre Plätze tauschen konnten, um mit verschiedenen Teilnehmern persönlich sprechen zu können.

Das CleanEnergy Project möchte sich an dieser Stelle – auch im Namen des Chemie-Clusters Bayern – noch einmal herzlich bei allen Gästen für den gelungenen Abend bedanken!

Corinna Lang

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