Bettervest Crowdfunding will Afrika „Grüner“ machen

Anfang des Jahres veröffentlichten das Future World Council und die Heinrich-Böll-Stiftung eine Studie, die zeigte, wie sehr das Land Afrika am Ausbau von erneuerbarer Energie profitieren könnte.

Thorsten Schreiber, Gründer des grünen Startup „bettervest“, versucht nun daher die Energiewende nach Afrika zu bringen. Seine Crowdfunding-Plattform unterstützt Unternehmen auf ihrem Weg zu einem nachhaltigeren Umgang mit ihrem Energieverbrauch und sieht vor allem in Afrika großes Potential.

In Malis Hauptstadt Bamako traf sich Schreiber mit einheimischen Politikern, um zu klären, wie man dort beispielsweise Kraftwerke oder andere Einrichtungen energieeffizienter umbauen könnte. Denn immer noch wird fast überall in Afrika, so auch in Bamako, Energie mit geringem Wirkungsgrad durch Dieselkraftwerke erzeugt, mit enormen Schaden für die Umwelt. Auch Energiesparlampen sind dort selten zu finden.

Das Pilotprojekt von bettervest sieht nun zunächst den Umbau eines Hotels vor. Glühbirnen werden ausgemustert, Dieselgeneratoren durch Solaranlagen ersetzt. Und das ist erst der Anfang. Afrika hat definitiv Potenzial, maßgeblich an der globalen Energiewende mitzuwirken.

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