Aktiv mitmachen für Mensch und Natur – drei Tipps für Sommer 2020

© Bigstock (style-photographs) Ehrenamtlich engagieren für die Umwelt

Die aktuelle Situation hat viele Menschen gezwungen, ihre Pläne für den Sommerurlaub zu überdenken und auf längere Reisen zu verzichten. Eine guten Möglichkeit die Zeit nicht nur „auf Balkonien“ sinnvoll zu verbringen und einen Beitrag für die Umwelt zu leisten bieten die zahlreichen nationalen und lokalen Initiativen für die sich viele Menschen jedes Jahr ehrenamtlich engagieren. Drei Beispiele haben wir hier zusammengefasst:

Greenpeace-Gruppen

Wer sich für die Umwelt engagiert, muss dafür nicht gleich ins Schlauchboot steigen oder auf einen Atommeiler klettern. Vieles von dem, was es zu verändern gilt, geschieht vor der eigenen Haustür. In 62 Städten reinigten zum Beispiel Greenpeace-Ehrenamtliche Fluss- und Seeufer von Plastikmüll. Denn der Verpackungsmüll von den Ufern vieler deutscher Seen und Flüsse wird oft bis in die Ozeane gespült und belastet dort die Ökosysteme.

An vielem was Greenpeace leistet und erreicht, wirken die Ehrenamtlichen der Gruppen entscheidend mit. Rund 3400 Menschen engagieren sich deutschlandweit in etwa 100 Städten. Auf der interaktiven Deutschlandkarte finden Sie alle Gruppen, inklusive Jugend-AGs und Team50plus.

Viele der Gruppen unterstützen lokale, bundesweite oder auch internationale Kampagnen – vom Schutz des Urwalds oder der Arktis, zur Entgiftung unserer Kleidung oder für Lebensmittel ohne Pestizide und Gentechnik. Andere gestalten eigene Projekte, zum Beispiel wenn in der Region ein Tagebau wertvolle Natur zerstört oder trotz Energiewende ein neues Kohlekraftwerk entstehen soll.

Bei NABU aktiv werden

Unter dem Motto „für Mensch und Natur“ engagieren sich bei NABU (Naturschutzbund Deutschland) rund 40.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Die sind bundesweit in rund 2.000 NABU-Gruppen organisiert und leisten pro Jahr gemeinsam drei Millionen Stunden freiwillige und uneigennützige Arbeit für unsere Natur und Umwelt. Mit ihrer Hilfe kann NABU zwischen Ostsee und Alpen tausende von Projekten zum Wohle von Pflanzen, Tieren und ihren Lebensräumen verwirklichen.

Die NABU-Gruppen setzen ihre Schwerpunkte selbst und richten sich somit an den jeweiligen Interessen ihrer Mitglieder aus. NABU-Ansprechpartner vor Ort

Es ist für jeden etwas dabei, denn es gibt viele sehr unterschiedliche Aufgaben. NABU-Aktive betreuen beispielsweise im Frühjahr Krötenzäune, bewachen die Brutplätze von Wanderfalken oder zählen im Sommer die neugeborenen Jungstörche.

Andere Gruppen führen Kinder spielerisch an die Natur heran oder schreiben Zeitungsartikel und gestalten Webseiten. Wiederum andere kümmern sich um die notwendigen, organisatorischen Dinge: Sie organisieren Gruppentreffen oder backen den Kuchen für das Storchenfest. Für Menschen, die ansonsten im Büro “in die Tasten hauen“, ist es besonders attraktiv, dass ein großer Teil der Naturschutzarbeit an der frischen Luft stattfindet.

Die Aufräum-Aktionen von Deine ISAR e.V. unterstützen

Nach dem Sommer ist vor dem Sommer: auch im Herbst 2020 wird die Aufräum-Aktion der „Deine Isar e. V.“ stattfinden. Der Name der Aktion „Ramadama“ (von „Räumen tun wir“, ist geht auf den Oberbürgermeister Wimmer der Müncher Nachkriegs-Zeit zurück, der mit diesem Aufruf die Bevölkerung zum Mitmachen ermutigte. Beim heutigen Ramadama fahren die Freiwilligen mit einem Schlauchboot von Wolfratshausen nach München und entsorgen den Ufermüll der vergangenen Saison. Zusammen mit der Jugendsiedlung Hochland stellt dein Isar e.V. Boote, Neoprenanzüge und Helme zur Verfügung.

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