Weltklimakonferenz: 10 Millarden US-Dollar Soforthilfe zugesagt

Während die Industriestaaten, die die größten Verursacher der globalen Erwärmung sind, von den Folgen bisher weitestgehend verschont geblieben sind, trifft der Klimawandel gerade die Entwicklungsländer schon heute schwer und verursacht dort Naturkatastrophen, wie extreme Hitze und Überschwemmungen.

Beim UN-Klimagippfel in Lima (Peru) haben daher jetzt viele Mitgliedsstaaten Soforthilfen zugesagt. Insgesamt wurde dabei die Marke von 10 Milliarden US-Dollar überschritten. Das teilte der Umweltminister Perus und Präsident der Klimakonferenz Manuel Pulgar-Vidal gestern in Lima mit. Die Gelder sollen in den sogenannten grünen Klimafonds fließen und, neben der Bewältigung der Folgen des Klimawandels, helfen, erneuerbare Energien auszubauen und den Folgen des Klimawandels zu begegnen.

Erreicht werden konnte diese Summe auch, weil sich Belgien bereiterklärt hat, allein 62 Millionen Dollar in den Fonds einzuzahlen. Deutschland steuert sogar rund eine Milliarde Dollar bei (750 Millionen Euro).

Ab 2020 sollen über den grünen Klimafonds jährlich 100 Milliarden US-Dollar in weltweite Klimaschutzmaßnahmen fließen.

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