Umweltminister fordern Verbesserung des Aktionsplans zum Klimaschutz

Die Bundesregierung arbeitet derzeit am nationalen Aktionsplan zum Klimaschutz 2020 sowie am nationalen Aktionsplan Energieeffizienz. Am 3. Dezember 2014 soll im Bundeskabinett darüber beraten werden. Nachdem Einzelheiten des Entwurfs bekannt wurden, fordern nun sieben deutsche Umweltminister die Bundesregierung dazu auf, die Aktionspläne zu überarbeiten, da die geplanten Maßnahmen nicht ausreichen würden, um die vorgesehenen Klimaschutzbestimmungen einzuhalten.

Die Minister fordern neben einem verbindlichen Klimaschutzplan und einem Klimaschutzgesetz des Bundes bis 2050, vor allem das Abschalten von fossilen Kraftwerken und einen verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien. Außerdem müsse der europäische Emissionshandel durch eine baldige Reform mehr Anreiz bieten, in CO2-arme Technologien zu investieren. Desweiteren müssten klimaschädliche Subventionen verringert, die Energieeffizienz vor allem im Gebäudebereich verbessert, und das Potenzial des Wärmesektors zur CO2-Reduktion mehr gefördert werden.

Insgesamt schlugen die Minister über 150 Maßnahmen vor, die dazu beitragen sollen, das Klimaschutzziel der Bundesregierung, eine CO2-Reduktion von 40 Prozent bis 2020 gegenüber 1990, doch noch zu erreichen.

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