Strengere CO2-Auflagen für Fahrzeuge erst ab 2030?

Wie am Mittwoch bekannt wurde, drängt die deutsche und die französische Regierung die EU-Kommission in Brüssel, die für 2025 geplanten Klimaauflagen für die PKW-Branche um fünf Jahre zu verschieben. Demnach sollen erst ab 2030 neue CO2-Auflagen gesetzlich verabschiedet werden.

Bislang war vorgesehen, den CO2-Ausstoß von Neufahrzeugen ab 2025 auf 68 bis 78 Gramm pro gefahrenen Kilometer zu beschränken. Dagegen wehren sich die beiden Länder nun jedoch. Das berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihrem Wirtschaftsteil.

Bereits letztes Jahr hatte Kanzlerin Angela Merkel versucht, die Vorgaben für einen maximalen CO2-Ausstoß für Fahrzeuge abzuweisen. Letztendlich einigte man sich jedoch auf einen Kompromiss: Bis 2021 sollten Neufahrzeuge demnach durchschnittlich nur noch 95 Gramm CO2 emittieren. Außerdem hatten EU-Kommission und Bundesregierung bekannt gegeben, für 2025 eine weitere Kohlendioxid-Reduktion zu prüfen. Nun fechten die beiden Ländern dies jedoch an.

Die Regierungen begründen ihren Einspruch durch die schlecht vorhersagbare Entwicklung der Automobilbranche ab 2021. Dadurch würde es erschwert, gemeinsam Ziele festzulegen. Nun droht ein Streit mit dem Europaparlament, dass schon seit Jahren eine Verringerung der CO2-Emissionen von Fahrzeugen fordert.

1 Kommentar

Über das CleanEnergy Project

Das CleanEnergy Project ist ein non-profit Online-Magazin für alle Menschen auf der Suche nach mehr Nachhaltigkeit.

Das Team von CleanEnergy Project will Gestalter und nicht nur Zuschauer unserer Zeit sein.

Wir heißen alle willkommen, die sich uns als Autoren unserer Zeit anschließen möchten und bieten dafür unsere Plattform, das CleanEnergy Project.