Streit um die Klimaschutzziele

Das von der Bundesregierung angepeilte Ziel, die CO2 Emissionen bis 2020 um 40 Prozent zu verringern, ist mittlerweile zum Streitpunkt in Regierungskreisen geworden, denn das Vorhaben kann nur erreicht werden, wenn bundesweit Abstand von der Kohleverstromung genommen wird und die entsprechenden Kraftwerke abgeschaltet werden. Nun diskutieren Bundeswirtschaftsministerium und Bundesumweltamt darüber, ob und wie schnell Deutschland auf diesen fossilen Energieträger verzichten kann. Laut des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ hat sich Sigmar Gabriel gegen ein schnelles Ende der Kohlekraft ausgesprochen. Es sei „eine Illusion zu glauben, Deutschland könne gleichzeitig aus der Kernkraft und der Kohle aussteigen“, zitiert das Magazin den Wirtschaftsminister. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hingegen hält weiter am Klimaschutzziel und damit am Ausstieg der Kohleverstromung fest: Das Ziel, den CO2 Ausstoß um 40 Prozent zu verringern, sei ohne weitere Maßnahmen nicht zu erreichen. Dazu gehöre auch die Abschaltung der Kohlekraftwerke. „Wir wollen Vorreiter sein in der Welt“, so die Ministerin wörtlich.

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