Obama besucht Indien: Hoffnung auf mehr Klimaschutz

In zwei Wochen reist Barack Obama als Ehrengast bei der Feier zum indischen Tag der Republik zu einem Staatsbesuch nach Neu Delhi (Indien), um sich dort zu Verhandlungen mit den neuen Ministerpräsidenten Narenda Modi zu treffen.


Noch vor drei Monaten verhandelten die beiden Staatsoberhäupter in Washington. Der rasche Gegenbesuch Obamas scheint ein Zeichen dafür zu sein, dass die beiden mächtigen Nationen künftig engere Bande knüpfen wollen.


Neben dem großen Thema Terrorismus geht es Obama vor allem darum, über die sogenannte Transpazifische Partnerschaft zu verhandeln. Dieses Handelsabkommen soll dann schnellstmöglich auch vom amerikanischen Senat ratifiziert werden.


Doch Experten sehen in dem Besuch auch bei den wichtigen Themen Erneuerbare Energien und Klimaschutz die Möglichkeit auf eine Zusammenarbeit und gemeinsamen Fortschritt. Amerikanische Funktionäre sagten dazu, das Ziel sei es, konkrete und handfeste Punkte den Klimaschutz betreffend auszuarbeiten, die dann beim Besuch besprochen werden können. Außerdem geht man davon aus, dass beim Thema Solarenergie Fortschritte erzielt werden könnten.


Denn noch 2014 klagten die USA bei der World Trade Organisation (WTO) gegen Indien. „Protektionismus“ lautete der Vorwurf. Indien bevorzuge die eigene Solarindustrie, deren Monopolstellung sich dadurch festige.


Sollten die Verhandlungen am 26. Januar gut verlaufen, könnten die USA und Indien gemeinsam viel zur „grünen“ Energieerzeugung beitragen. Der wachsende Energiebedarf der Wirtschaftsmächte könnte nachhaltig gedeckt werden, die Abhängigkeit vom Mittleren Osten reduziert, und vor allem ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

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