Climate-Couching

grünes Sofa; Bild: shutterstock

Auf der Webseite der österreichischen Tageszeitung derStandard war am 2. März 2011 ein Beitrag mit dem Titel “Sparsamerer Umgang mit Energie wird sexy“ zu finden. Mit einer derartigen Überschrift wird dem Autor wohl nicht unbedingt ein Journalismuspreis winken, aber es bestärkt mich zumindest in meinem Empfinden, dass viele Menschen langsam ein Bewusstsein für die Klima- und Umweltproblematik entwickeln und auch durchaus gewillt wären, etwas dagegen zu unternehmen. Doch konkrete Schritte sind oft gar nicht so einfach und an diesem Punkt kommen informative Projekte und Webseiten wie Climate-Couching ins Spiel.

Hier erfahren Interessierte, wie sie persönlich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. So gibt es beispielsweise einen an der weltweiten Klimaschutz-Kampagne 10:10 orientierten Schnellstart, der interessante Fakten und Links rund um die Thematik auflistet.

Außerdem kann dort nachgelesen werden, welche Voraussetzungen man erfüllen muss, um sich selbst als Climate-Coucher bezeichnen zu können. Im Detail sind das drei Punkte: das Wissen über den eigenen CO2-Fußabdruck, ein bewusster Umgang mit den eigenen CO2-Emissionen und die Bereitschaft andere an dem eigenen Wissen teilhaben zu lassen.

Das Climate-Couching selbst ist wiederum in eine Basic- und eine Deluxe-Variante aufgeteilt, die sich in viele verschiedene Unterpunkte wie Strom, Heizung, Ernährung, Konsum oder Mobilität gliedern. Unter jedem Punkt findet man detaillierte Informationen und Vorschläge, wie der eigene CO2-Fußabdruck verbessert werden kann. Auf jeden Fall beinhaltet die Climate-Couching-Webseite massig Lesestoff für viele Stunden und interessante weiterführende Links zu anderen Webseiten, wo sich beispielsweise der eigene CO2-Fußabdruck errechnet lässt.

Aber auch wer Verbesserungsvorschläge lieber von Angesicht zu Angesicht bekommen möchte, findet bei Climate-Couching kompetente Hilfe. In verschiedenen Workshop-Modulen können zukünftige Climate-Coucher im persönlichen Kontakt dazu lernen und ihr Leben klimaverträglicher gestalten. Außerdem wird auf diversen Veranstaltungen persönlich über Klimaschutzmaßnahmen informiert und aufgeklärt, so beispielsweise am 15. März 2011 auf dem Cradle to Cradle-Festival am Berliner Pfefferberg. Der dort zwischen 18 und 21 Uhr statt findende Climate-Couching-Workshop ist kostenlos und wie man sich anmelden kann, erfährt man HIER.

Matthias Schaffer

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