Vom Kaffee bis zur Waschmaschine – Ein nachhaltiger Alltag

Kaffee

In Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit wird von der Politik noch immer zu wenig getan. Wer auf entscheidende Veränderungen nicht länger warten möchte, sollte daher die Sache in die eigenen Hände nehmen und aktiv werden. Denn im Alltag gibt es genug zu tun, das die Welt besser machen kann. Von der bewussten Wahl der Lebensmittel bis hin zur Umsetzung kleiner Alltagstipps lässt es sich nicht nur global verantwortungsbewusst, sondern auch allgemein bewusster leben. 

Fairen Handel und biologischen Anbau unterstützen
Was wir essen und trinken, wirkt sich nicht nur auf unsere Gesundheit aus. Mit dem Kauf alltäglicher Produkte werden auch Lebensmittelkonzerne unterstützt, die unverantwortlich handeln. Dabei geht es auch anders. Lebensmittel aus fairem Handel sind mittlerweile sogar in gut sortierten Discountern zu finden. Die Wahl, vor der Verbraucher stehen, fängt schon beim morgendlichen Kaffee an. Kaffee aus biologischem Anbau kostet nur wenig mehr, schont aber beim Anbau ohne Pestizide erheblich die Umwelt. Dazu kommt, dass keine chemischen Zusätze enthalten sind und das Aroma einfach besser ist. Durch fairen Handel werden die Erzeuger in den Hersteller-Ländern unterstützt und zugleich die dortige Natur bewahrt. Biologisch erzeugte Produkte sind also aus diversen Gründen konventionell erzeugten vorzuziehen. Insbesondere beim Gemüsekauf kann außerdem der natürliche Lauf der Natur unterstützt werden, wenn saisonale Sorten auf den Tisch kommen. So lassen sich nicht nur lange Transportwege, die das Klima belasten, vermeiden, sondern auch die Aufnahme von schädlichen Pflanzenschutzmitteln. Das ist nicht nur gesünder, sondern schmeckt auch noch viel besser. 

Pfandflaschen, Kleidung und Waschmaschine
Wer auf Nachhaltigkeit setzt, sollte beim Einkaufen auf die Verpackung achten. Glas und Papier ist Plastik immer vorzuziehen, da sich PVC nicht ohne Folgen entsorgen lässt. Pfandflaschen entlasten die Umwelt signifikant. Ein heikles Thema ist auch die tägliche Kleidung. Viele Menschen kaufen erheblich mehr davon als sie benötigen – und das zu immer günstigeren Preisen. Die Arbeitsbedingungen in den Herstellungsländern werden dabei kaum bedacht. Aber auch die dortige Umwelt leidet aufgrund der eingesetzten Chemikalien. Insbesondere dunkle Farben und Prints sind oft besonders stark belastet. Die Rückstände werden beim Waschen in die Gewässer abgegeben und gelangen so in das kostbare Trinkwasser.

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Auch beim Waschen gibt es einiges zu bedenken: Die Trommel sollte bei jedem Waschgang gut gefüllt und Waschmittel genau nach Dosierungsanleitung verwendet werden.

Biologische Waschmittel sind herkömmlichen vorzuziehen. Moderne Waschmaschinen verbrauchen im Eco-Programm erheblich weniger Strom als ältere. So wird durch bewusstes Handeln und Nachhaltigkeit täglich etwas für die Welt von Morgen getan.

Natalie Hartmann

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