Umweltbewusstsein in den Köpfen unserer Jugend

Umweltbewusstsein findet immer mehr Platz in den Köpfen unserer Jugend
Umwelt und deren Schutz wird für junge Menschen immer wichtiger.

Junge Menschen interessieren sich nur für Mode, Musik und Promis … falsch gedacht! Eine Studie des Bundesumweltministeriums mit dem Titel „Zukunft? Jugend fragen!“ zeigt nun, dass für junge Leute ganz andere Dinge im Fokus stehen. Auch das Thema Umweltbewusstsein und Klimaschutz spielt dabei eine zentrale Rolle.

Vor einem Jahr startete das Bundesumweltministerium das „Projekt Erdballkunde – Jugend macht Umwelt“. In diesem Rahmen bekamen Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, sich mehr an der Umweltpolitik zu beteiligen und sich aktiv mit deren Themen auseinanderzusetzen. Eines dieser Projekte war eine Jugendstudie zum Thema „Umwelt und Stadt – Eure Fragen und eure Antworten“. Zusammen mit den jungen Menschen wurden in Workshops Forschungsfragen entwickelt, die anschließend von ebenfalls jungen Menschen beantwortet wurden. Nun wurden die Ergebnisse der Studie mit 1000 jungen Menschen zwischen 14 und 22 Jahren vorgestellt.

Umweltbewusstsein ist bereits vorhanden

Verlässliche und persönliche Beziehungen sind für die Testpersonen am wichtigsten. Außerdem spielen Themen wie Ausbildung, Freizeit und Entspannung eine große Rolle in ihrem Alltag. Doch dabei sind sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchaus auch bewusst, dass Umwelt- und Klimaschutz eine tragende Rolle dabei spielen. 44 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass eine intakte und natürliche Umwelt zu einem guten Leben dazu gehört. Dabei zeigen sie auch ein hohes Problembewusstsein, wenn es darum geht, in welchem Umweltverhältnissen spätere Generationen aufwachsen müssen. Allerdings kam in der Studie auch das widersprüchliche Handeln der jungen Leute zu Tage. Denn während sie zwar ökologisch und sozial handeln wollen, wollen sie beim statusorientierten Konsum, beispielsweise bei Flugreisen oder der Anschaffung eines Autos, keine Abstriche machen. Sie sehen dafür eine starke Verantwortung beim Staat. 43 Prozent der jungen Befragten sind der Überzeugung, dass gezielte gesetzliche Maßnahmen mehr Umweltschutz für alle erreichen können.

Mehr Umweltbewusstsein durch Bildung

Das Ergebnis der Studie regt auch im Bundesministerium zum Nachdenken an. So äußert sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zu dem Ergebnis: „Die Studie zeigt: Umwelt- und Klimaschutz muss noch stärker in der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen ankommen. Jugendliche haben ein hohes Interesse an Bildungsangeboten zu Nachhaltigkeitsthemen. Wenn wir diesen Bildungsauftrag ernstnehmen, können wir junge Generationen für Umwelt- und Klimaschutz begeistern und sie motivieren, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen.“

Quellen: BMUB, BMUB/Erdballkunde, IÖW

 

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