Sleep green – Initiative für einen „grünen“ Urlaub

Sleep Green-Team

Auch auf Reisen spielen Umweltschutz und schonender Umgang mit wertvollen Ressourcen eine immer größere Rolle. Damit der anstehende Urlaub oder die Geschäftsreise nicht zu Lasten der Umwelt geht, gibt es zwar schon bei der Anreise reichlich Einsparpotenzial. Was hierbei eingespart wird, sollte aber im Hotelbereich nicht wieder zunichte gemacht, sondern ebenso fortgeführt werden – und das nach Möglichkeit ohne Komforteinschränkungen. Auf diesen Gedanken baut das gemeinsame Vermarktungskonzept „Sleep Green“ auf. Die fünf Gründerhotels streben ein möglichst umweltfreundliches Übernachtangebot an, um ihren Gästen einen Aufenthalt mit minimalem CO2-Fussabdruck zu ermöglichen.

Gerade der Umweltschutz im Hotelbereich wurde lange Zeit vernachlässigt. Mit wachsendem Umweltbewusstsein wird der Umweltgedanke abseits des Alltags auch für die Hotelgäste immer mehr zum Thema. Zahlreiche Hotels und Gaststätten reagieren auf das neue „Green Thinking“ ihrer Gäste bereits mit umweltfreundlichen Maßnahmen in ihrer Einrichtung. So wird vielerorts längst bewusst auf Mehrwegverpackungen gesetzt, portionsverpackte Lebensmittel (Butter, Marmelade) werden aus dem Angebot gestrichen und vermehrt Maßnahmen des Energie- (automatische Temperaturregelung von Heizkörpern) und Wassersparens (Einbau von Strahlreglern) ergriffen.

Das Sleep Green Konzept geht allerdings noch einen Schritt weiter. Nicht nur umweltbewusst, sondern auch komfortabel soll es für die „grünen“ Urlauber sein. Hotels, die in die Riege der Sleep Green Hotels aufgenommen werden möchten, müssen sich allerdings an gewisse Spielregeln halten. Neben einer überdurchschnittlich guten Bewertung der Gäste auf den unterschiedlichsten Internetportalen muss das Hotel mindestens zwei Zertifizierungen aus dem Bereich nachhaltiger Unternehmen (zum Beispiel EU-Ecolabel, Green Globe, Green Brands etc.) innehaben.

Ob eine Windkraftanlage auf dem Hoteldach, eine mit Solarmodulen bestückte Fassade oder eine komplett biologische Verpflegung, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgt – in welche Richtung die „grüne“ Philosophie der einzelnen Hotels geht, ist weitestgehend den Pionieren selbst überlassen.

Die fünf Gründerhotels gehen bei ihrem Konzept auf jeden Fall mit bestem Beispiel voran. Jedes einzelne Hotel des grünen Netzwerks steht mit praktischen Beispielen für einen nachhaltigen Hotelbetrieb und gibt den Gästen die Möglichkeit, mit minimalem CO2-Fussabdruck Urlaube oder Geschäftsaufenthalte zu genießen. Für die nahe Zukunft rechnet das Fünfergespann zudem mit einem raschen Mitgliederzuwachs und das nicht nur auf dem europäischen Kontinent. Zu den potenziellen Neuen gehört auch das erste Green Hotel Australiens.

Judith Schomaker

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