Öko-Tipps für ein (umwelt)freundliches Weihnachtsfest

Weihnachtsbaum

Weihnachten ist ja bekanntlich das Fest der Liebe. Gemeinsam im Kreise der Familie, mit Freunden oder Bekannten ein paar besinnliche Tage in gemütlicher Atmosphäre verbringen, gutes Essen und anregende Gespräche genießen und natürlich auch das obligatorische Weihnachtsgeschenk nicht vergessen – all das ist gar nicht so einfach, wenn man ebenso liebevoll mit der Umwelt umgehen möchte.

Die Geschenke

Das Thema Umweltschutz fängt schon bei den Geschenken an. Die Anreise zum Einkaufszentrum, die Verpackung für das Präsent und natürlich die nötige Nachhaltigkeit von selbigem scheinen sich wahrlich gegen den Schenkenden verbündet zu haben. Einfacher und vor allem umweltfreundlicher wird das Unterfangen, wenn das Hauptaugenmerk nicht nur auf dem passenden Geschenk ansich liegt, sondern hierbei auf ökologisch hergestellte Produkte zurückgegriffen wird.

Eine gute Alternative zur Fahrt ins Einkaufszentrum bieten dabei Online-Shops, die sich auf Öko-Produkte spezialisiert haben. Öko ist dabei nicht sofort mit langweilig gleichzusetzen, denn auch „grüne“ Geschenke können ganz schön „in“ sein. Fair und ökologisch hergestellt kommen sie zudem noch richtig „grün“ in den eigenen vier Wänden an, denn viele Shops beteiligen sich bereits am „GoGreen“-Programm – ihre Pakete werden CO2-neutral versendet.

Ein kleiner Tipp für Eltern, die keine Lust auf das coole, ferngesteuerte Auto haben, das bereits kurz nach Weihnachten defekt auf dem Sondermüll landet und mit zahlreichen Schadstoffen belastet ist: Bescheren Sie Ihren Kindern ein langlebiges, gesundheitlich unbedenkliches und zudem umweltfreundliches Geschenk, das mit dem „spiel gut“ Zeichen versehen ist. Ein Garant für langlebige, qualitativ hochwertige Produkte.

Verpackung und Dekoration
Beim Verpacken der Weihnachtspräsente sollte der Umwelt zu Liebe auf beschichtetes Geschenkpapier, sowie Metall- und Kunststofffolien verzichtet werden. Besser ist Recycling-Geschenkpapier das mit dem „Blauen Engel“ versehen ist.

Auch bei der Deko des weihnachtlichen Heims sollte Wert auf ein Mindestmaß an Umweltverträglichkeit gelegt werden. Lichterketten mit LED-Technik verbrauchen nicht nur 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Lichterketten und weisen eine längere Lebensdauer auf, sondern können auch bei den Sicherheitsaspekten punkten. Für Außenlichterketten bieten sich hingegen Lichter mit Solarpanel an.

Kerzen sind für das richtige Weihnachtsfeeling kaum wegzudenken, hier sollte jedoch auf Billigprodukte aus Paraffin, aufgrund der hohen Griftstofffreisetzung bei deren Verbrennung, verzichtet werden. Besser sind Stearinkerzen, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden oder die etwas teureren Bienenwachskerzen, die nahezu schadstofffrei verbrennen.

Für den Weihnachtsbaum gilt: Finger weg von Kunstschnee-Spray und Staniol-Lametta. Schnee- und Glitzerspray machen den Baum nach dem Fest nicht mehr kompostierbar, staniolhaltiges Lametta enthält giftiges Blei. Letzteres ist häufig bei Importprodukten der Fall, deutsche Hersteller verzichten mittlerweile fast gänzlich auf bleihaltiges Lametta! Noch besser ist der gänzliche Verzicht auf die glitzernden Fäden, was der Schönheit des Christbaums sicherlich keinen Abbruch tut.

In diesem Sinne, ein schönes und (umwelt)freundliches Weihnachtsfest!

Judith Schomaker

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