Gemeinsam gegen den Klimawandel

Der Klimawandel ist längst zur Realität geworden und darf nicht weiter negiert werden. Wird sich die Erde wirklich um einige Grad erwärmen, so hat dies katastrophale Folgen – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Wirtschaft und das menschliche Zusammenleben. Es wird Dürreperioden geben, Klimaflüchtlinge, Flutkatastrophen und viele Pflanzen und Tiere, vor allem die der Meere, werden zu Grunde gehen. Es liegt in unseren Händen dies zu verhindern.

Deutsche Unternehmer haben den Ruf vernommen und die Initiative 2° gegründet. Damit zeigen sie, dass sie sich ihrer Verantwortung gegenüber Umwelt und Nachwelt bewusst sind. Ziel der Initiative ist es, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius in Bezug auf das vorindustrielle Niveau einzugrenzen.

Sie beraten die deutsche Regierung und Entscheidungsträger bei innen- und außenpolitischen Fragen rund um den Klimaschutz. Mitglieder der Initiative sind Führungskräfte der „Otto Group“, der „Deutschen Bahn AG“ oder der „Burda Media Holding GmbH & Co KG“. Gemeinsam wollen sie die Akzeptanz für emissionsarme und rohstoffeffizientere Produkte und Verhaltensweisen in der Gesellschaft erhöhen und der Bevölkerung bei Diskussionen Rund um den Klimaschutz mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn nur wenn die breite Masse mithilft, kann das Ziel von zwei Grad erreicht werden. Bisher wurde dieser Faktor immer außen vor gelassen und so wird in Zukunft auf die Öffentlichkeitsarbeit mehr Wert gelegt.

Auch die eigenen Unternehmen wollen die Mitglieder stärker auf den Klimaschutz ausrichten und versprechen sich dadurch gleichzeitig Wettbewerbsvorteile: innovative, klimafreundliche, treibhausgassparende Technologien, Dienstleistungen und Verfahren, die wegweisend für andere Nationen und gleichzeitig wirtschaftlich sind.

Ein weiterer Schwerpunkt der Initiative 2° liegt darin, dafür zu sorgen, dass verbindliche Richtlinien nicht nur für Deutschland, sondern auch für andere Staaten festgelegt werden. So sollen Industrieländer wie die USA und Australien zu einer Reduzierung ihres Emissionsausstoßes vertraglich verpflichtet werden. Auf der anderen Seite sollen Entwicklungsländer so rasch wie möglich in den Klimaschutz integriert werden.

Schade eigentlich, dass eine Initiative 2° überhaupt nötig ist. Wäre es doch der Staatengemeinschaft durchaus möglich gewesen, eine Richtung einzuschlagen, in der es keiner Schadensbegrenzung bedarf, um die Klimaerwärmung auf „nur“ zwei Grad einzudämmen. Vielleicht kann aber auch jeder im Kleinen für sich dazu beitragen, dass das ehrgeizige Ziel von zwei Grad erreicht wird.

Felicitas Wagner

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