Green Day zur FreeTV-Premiere

Gut zwei Jahre ist es her, dass Alastair Fothergill`s Film „Unsere Erde“ Einzug in die deutschen Kinos hielt – mit Erfolg, wie die Zuschauerquoten zeigten. Mit 3,8 Millionen Besuchern gehört der Film zu den erfolgreichsten und teuersten Naturdokus in der deutschen Kinogeschichte. 30 Millionen Euro verschlang der 5-jährige Dreh, wobei insgesamt 1.000 Stunden Filmmaterial von über 40 Kamerateams an 200 Drehorten mit Szenen aus 26 Ländern zusammengetragen wurden.

Am 26. März ist die weltberühmte Naturdokumentation erstmals im Free-TV zu sehen. Das hat den ausstrahlenden Sender Pro7 dazu veranlasst, sein gesamtes Tagesfernsehprogramm dem „Green Day“ zu widmen. Neben der TV-Premiere des erfolgreichen Kinofilms zeigt Pro7 seinen Zuschauern den ganzen Tag über Tipps und Tricks zur alltäglichen Umweltfreundlichkeit. Verschiedene Daytime Sendungen sind hierzu voll auf das „grüne“ Dasein ausgerichtet und geben unter anderem Einblick in das stylische, aber dennoch umweltfreundliche Leben der Stars und Sternchen. Außerdem werden dem Zuschauer verblüffende Erkenntnisse aufgezeigt, mit denen sich durch kleinste alltägliche Änderungen in den Gewohnheiten große Umwelt- und Klima bezogene Wirkungen erzielen lassen.

Schon vor dem eigentlichen „Green Day“ macht der Sender im wahrsten Sinne des Wortes Druck – der Umwelt zuliebe. Am 24. und 25. März schickt Pro7 die 36 Green Seven Girls los, um an ausgewählten Agip Tankstellen kostenlos den Reifendruck der Autofahrer zu messen und zu korrigieren. Alleine dieses kleine, alltägliche Detail hilft, den CO2 Ausstoß zu verringern. Die Geste soll als Anreiz gelten, wie jeder mit winzigen Gesten der Umwelt und damit unserem Klima etwas Gutes tun kann. Würden alle Autofahrer mit dem richtigen Reifendruck fahren, könnten so jährlich 600.000 Tonnen klimaschädliches Gas eingespart werden.

Mit dem Green Day bekennt Pro7 Farbe und animiert zum Mitmachen. Wenn jeder ein Minimum seiner machbaren Kleinigkeiten im Alltag ändert, und das ohne den Verlust von Spaß und Komfort, hat das auf die Umwelt einen großen positiven Effekt. Bleibt nur zu wünschen, dass der Sender seinen Alltag ebenfalls so gestaltet, wie er es am Green Day vorlebt – und zwar dauerhaft.

Judith Schomaker

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