Bundespreis Ecodesign erstmals vergeben

Bundespreis Ecodesign

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben am 22. November 2012 erstmals den Bundespreis Ecodesign vergeben. Bundesumweltminister Peter Altmaier eröffnete die feierliche Preisverleihung im Bundesumweltministerium. Insgesamt vierzehn Preisträgerinnen und Preisträger in den Kategorien Produkt, Konzept und Nachwuchs wurden geehrt. Das Spektrum der Projekte reicht von nachbarschaftlichem Car-Sharing über innovative Hybrid Technik und klimaneutrales Wohnen bis hin zur Reduzierung des Datenmülls im Internet.

Bundesumweltminister Peter Altmaier betonte in seiner Rede: „Bis zu 80 Prozent der Umweltauswirkungen eines Produkts werden in der Designphase festgelegt. Wir haben diesen Wettbewerb initiiert, um aufzuzeigen, welch kreatives Potenzial es gibt, um Produkte ökologisch besser zu machen – und wie sich anspruchsvolles Design, Ästhetik und Umweltschutz vereinbaren lassen. Mein Glückwunsch geht an alle Preisträgerinnen und Preisträger, die hierfür hervorragende Beispiele zeigen.“

Von über 300 Bewerbern waren 51 Einreichungen in den drei Wettbewerbskategorien Produkt, Konzept und Nachwuchs für den Bundespreis Ecodesign nominiert. Innovationsgehalt, Gestaltungsqualität und Umwelteigenschaften überzeugten die Jury schließlich bei 14 Einreichungen. Bei der Preisverleihung im Bundesumweltministerium wurden die Preisträgerinnen und Preisträger öffentlich bekannt gegeben. Bundesumweltminister Peter Altmaier und Jochen Flasbarth, der Präsident des Umweltbundesamtes, überreichten die Preise.

In seiner Rede lobte der Juryvorsitzende Prof. Günter Horntrich (Designer, Professor für Design und Ökologie an der Köln International School of Design, KISD) die beeindruckende Bandbreite und Qualität der Einreichungen. Diese, so Prof. Horntrich, wiesen ein tiefgehendes Designverständnis auf und zeigten, dass die Ideen vom „Grünen Design“ in der Realität angekommen seien und einen festen Platz im Designprozess hätten.

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt haben den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin e. V. (IDZ) ausgelobt.

Umweltbundesamt

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