Sozialkritik in den Genen: Cosma Shiva Hagen

Ein „grünes“ Bewusstsein hat die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen schon in die Wiege gelegt bekommen. Mama Nina, die Godmother of Punk, nutzt seit Jahrzehnten ihre Popularität ganz offensiv für Umwelt- und Tierschutzanliegen und für eine nachhaltige Lebensführung.

Wie die Mutter so die Tochter. Cosma Shiva beeindruckt mit ihrem Einsatz für ein gerechtes, nachhaltiges Konsumverhalten.

Neben ihren Jobs als Schauspielerin, Model und Synchronsprecherin ist sie außerdem Fairtrade-Botschafterin, „nachhaltige T-Shirt-Designerin“ und nebenbei auch noch bei der Initiative Go Ahead! – Bildung für Afrika, bei PETA und als UN-Botschafterin engagiert.

Ihre Anstrengungen für einen sozial-fairen und ressourcenschonenden Handel wurden mit der Reise auf den schwarzen Kontinent losgetreten: „Als ich vor fünf Jahren das erste Mal für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen nach Afrika geflogen bin, ahnte ich noch nicht, dass es mein ganzes Leben verändern würde“, teilt sie auf der Internetseite von Go Ahead mit. In Sierra Leone erlebte sie, dass ein fairer Güteraustausch viele Ursachen der Armut bekämpfen kann und die Wertschöpfungskette nachhaltig gefördert wird.

Seit 2008 zählt die Hamburgerin als “Baumwoll-Patin” zu den tatkräftigen Unterstützern von Fairtrade-Kleidung. Cosma Shiva Hagen besucht Baumwollplantagen, macht dazu Filme, Shootings und lächelt von Werbeplakaten in den Shopping-Meilen Deutschlands.

Übrigens, als Botschafterin für das schwarz-grün-blaue Logo befindet sie sich in prominenter Gesellschaft. Neben Fußballtrainer Jürgen Klopp, den Schauspielern Daniel Brühl und Karoline Herfurth und der Ex-Nationalspielern Steffi Jones rührt sie kräftig die Werbetrommel. 2010 hat sie eine eigene Kollektion bei dem Kölner Eco-Label armedangels.

Die 32-Jährige ist oft unterwegs, unermüdlich bezieht sie immer wieder Stellung und stellt sich vor die Idee der Armutsbekämpfung auf der Welt: “Bei Fairtrade stimmt nicht nur das Styling, sondern auch das Konzept dahinter. Während man sich mit so oberflächlichen Dingen wie Klamotten beschäftigt, kann man gleichzeitig dazu beitragen, dass Menschen nicht mehr ausgebeutet werden.“ Und man wisse, wo das, was man kauft, herkommt. Sie hoffe, dass sich viele Menschen damit auseinandersetzen und dieses Angebot wahrnehmen.

Erst kürzlich verriet sie der Zeitschrift „Gala“, dass sie die letzte Zeit zu viel unterwegs gewesen sei: „Daher nehme ich mir jetzt auch erst mal eine Auszeit und fliege in den Urlaub.“

*http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode

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