Eine gemeinsame Anstrengung für Umweltschutz

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Wachstumsausbau erneuerbarer Energien gesunken

US-Präsident Donald Trumps Austieg aus dem Weltklimavertrag von Paris hatte Kritik auf sich gezogen. Doch einige US-Bundestaaten haben sich aus Protest dagegen zur Erfüllung der Pariser Vorgaben verpflichtet, unter anderen Hawaii und Kalifornien, um durch eine gemeinsame Anstrengung Umweltschutz weiter zu fördern.

Dass Trumps Entscheidung, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen, weltweit stark kritisiert wurde, war nicht besonders überraschend. Viele Staatchefs weltweit brachten ihr Bedauern und ihre Enttäuschung über den Ausstieg zum Ausdruck und sprachen sich gleichzeitig dafür aus, die Verpflichtung zu den Vorgaben des Klimavertrages nachzukommen.  Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte laut „Welt N24“, Trumps Entscheidung könne und werde uns alle, die wir uns dem Schutz unserer Erde verpflichtet fühlen, nicht aufhalten. Einige amerikanische Bundesstaaten hatten auch Kritik an dem Ausstieg geübt und wollen sich nun für eine internationale Klimaallianz einsetzen, um Umweltschutz als eine innen und außenpolitische Agenda  zu fördern.

Der ausschließlich aus Pazifikinseln bestehende Bundesstaat Hawaii habe laut „Euro News“ Gesetze verabschiedet, die den Umweltschutz nach den Vorgaben des Pariser Klimaabkommens voranbringen sollen. Die Texte werden dem Bundesstaat ermöglichen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und damit zum Gleichgewicht der Klimagase in der Atmosphäre beizutragen, eine der Vorgaben des Klimavertrages. Governor David Ige sagte laut „Trends der Zukunft“ und „Euro News“, Klimawandel sei real, unabhängig davon, was andere behaupten. Hawaii bekomme die Auswirkungen an vorderster Front zu spüren, das Wetter werde extremer, und die Artenvielfalt werde kleiner. Wir müssen die Fakten anerkennen.

Kalifornien wolle sich mit seinen etwa 40 Million Einwohnern in der internationalen Klimapolitik noch stärker engagieren, sagte Gouverneur des Bundesstaates Jerry Brown direkt nach Trumps Ankündigung, obwohl der Bundesstaat sogar seit ein paar Jahren an dem Umweltprojekt beteiligt ist: bereits im Jahr 2015 schloss sich Kalifornien mit deutschem Bundesstaat Baden-Württemberg zusammen und daraus wurde die globale Umweltschutz-Initiative „Under 2 MOU“ gegründet. Im folgenden Jahr erließ der Bundesstaat ein Gesetz und setzte infolgedessen zu dem Zeitpunkt die strengsten Treibhausauflagen in den USA ein. Dies soll bis 2030 zu einer Absenkung des Ausstoßes von Treibhausgasen um mindestens 40 Prozent. Nun ist Kalifornien seit Juni dieses Jahres nach Unterzeichnung eines bilateralen Klimaschutzabkommens in Zusammenarbeit mit China.

Die gemeinsame Anstrengung für Umweltschutz weltweit scheint also trotz Trumps Ausstieg aus dem Klimaabkommen in vollem Gang zu sein. Es ist wohltuend, dass das Zusammenarbeiten immer noch in der Weltpolitik besteht.