EU-Alpen-Klima-Konferenz – Was bisher geschah

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Alpenkonferenz
Alpenkonferenz

Zum wiederholten Mal treffen sich in dieser Woche Vertreter aus den sieben Alpenländern im Rahmen der EUSALP-Konferenz. Hintergrund der Konferenz in Brdo, Slowenien ist die Verabschiedung der EU-Alpen-Strategie im November letzten Jahres. Unsere Autorin Nadine Wahl berichtet für uns von der Konferenz.

 Wozu eine gemeinsame Alpen-Strategie? Was sind die Ziele?

Die Alpenländer stehen gemeinsam vor den großen Herausforderungen des Klimawandels und teilen gleichzeitig besondere strukturelle Gemeinsamkeiten. Aus diesen Begebenheiten entstand die Idee einer gemeinsamen Strategie – auch zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit.

Als Ziele für die Strategie sieht die Kommission folgende Punkte:

  • Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Alpenregionen und –länder
  • nachhaltige Entwicklung der Regionen
  • Förderung nachhaltiger, umweltfreundlicher Projekte
  • zuverlässige Bereitstellung erneuerbarer Energien
  • Ausbau der Kooperationen und Koordination innerhalb der Makroregion Alpen, insbesondere auch mit den Nicht-EU-Ländern Schweiz und Liechtenstein

Was wurde bisher unternommen?

Zur Erreichung der gesetzten Ziele wurde in den letzten zwei Jahren durch Politik und insbesondere durch regionale Akteure an einer gemeinsamen Strategie für die Alpenländer gearbeitet. Bereits vor einem Jahr wurde die Öffentlichkeit im Rahmen der EUSALP-Konferenz in Milano, Italien über die Absichten der Strategie informiert und zur Mitarbeit angeregt.

Im November 2015 wurde nun die erarbeitete Strategie verabschiedet.

Wie geht es weiter?

Nach der Verabschiedung der Strategie im letzten November geht es nun darum, wie die vereinbarten Ziele ganz konkret erreicht werden können. Thema der Konferenz in Brdo ist deshalb der Übergang von theoretischen Überlegungen hin zu praktischen Aktionen. Eine wichtige Frage ist hierbei, inwiefern die EU-Kommission die regionalen Akteure unterstützen kann und welche Fördermittel der EU zur Verfügung gestellt werden.

Eine weitere große, wichtige und weiterhin offene Frage wird jedoch auch sein, inwieweit die Strategie wirklich dazu beitragen kann, die Folgen des Klimawandels abzumildern und die Alpenregion auf neue Bedingungen durch das veränderte Klima vorzubereiten.

Dazu erfahren Sie in Kürze mehr – hier auf cleanenergy-project.de

 

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