Nachhaltige Beleuchtung für den öffentlichen Raum

Nachhaltige Beleuchtung Öffentlichkeit

Wege, Straßen, Plätze – bei der Beleuchtung des öffentlichen Raums steht die Politik vor der Herausforderung, einerseits die Kosten so gering wie möglich zu halten, andererseits aber diese Bereiche so gut auszuleuchten, dass die (gefühlte) Sicherheit für die Bürger immer gewährleistet ist. Eine Lösung kann da nun der „Spirit“ sein, der Solar Powered Lightning Column.

Der Lichtmast ist sowohl mit Solarmodulen als auch mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet. So stellt er die eingefangene Sonnenenergie bei Dunkelheit direkt wieder zur Verfügung. Außerdem ist die umweltfreundliche LED-Technologie Bestandteil des Lichtmasten.

Es handelt sich bei Spirit um ein autonomes Beleuchtungssystem, das also völlig unabhängig vom Stromnetz arbeitet. Damit eignet sich das System gerade auch für Gegenden, in denen kein öffentliches Versorgungsnetz vorhanden ist, etwa für die Beleuchtung von Bergstraßen oder von abseitig gelegenen Radwegen.

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Auch bei einer geringen Lichtausbeute durch Bewölkung gewinnt der Mast laut Hersteller die gewünschte Energiemenge. Sogar Schneefall verhindert nicht die Lichterzeugung, denn der Schnee bleibt kaum an dem Solarmodul haften.

Solarenergie nach Maß

Innerhalb von drei Jahren entwickelt und nun auf den Markt gebracht wurde der Spirit von der Firma Kaal Masten, dem größten Masthersteller der Niederlande. Die Höhe des Masts, bis zu 18 Meter, und die Anzahl der Solarmodule passt der Hersteller den Erfordernissen des jeweiligen Standorts an. Ebenso kann die Lichtstärke individuell geregelt werden. Die in den Spirit integrierten wertvollen Lithium-Ionen-Akkus sind durch ein patentiertes System zuverlässig gegen Einbruch sowie Vandalismus geschützt. Ist der Mast einmal installiert, dann fallen lediglich geringfügige Wartungskosten an, eine Stromrechnung aber gibt es nicht.

Doch nicht nur das Produkt selbst ist zukunftsweisend, auch die eingesetzten Materialien sind vollständig recyclingfähig. Zudem kann sich Kaal Masten dank zahlreicher Maßnahmen heute ein CO2-neutrales Unternehmen nennen. Mit Unterstützung der Climate Neutral Group hat die Firma zunächst ihren CO2-Fußabdruck berechnet und dann gehandelt, etwa bei der Konservierung der Masten. So macht es eine spezielle Technologie möglich, während des Beschichtungsprozesses auf den normalerweise erforderlichen hohen Energieeinsatz zu verzichten.

Und auch die Ästhetik wird beim Spirit nicht vernachlässigt – ist sich die Firma doch bewusst, dass ein ansprechendes Design den öffentlichen Raum aufwertet.

 

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