Die riskante Entwicklung von Solargroßkraftwerken

PV-Anlage; Foto: Phoenix Solar AG

Der Photovoltaikmarkt in Deutschland 2011 ist eingebrochen, bietet aber immer noch gutes Potenzial, egal ob für Freiflächen- oder Dachanlagen. Da die Einspeisevergütung für Solarstrom konsequent sinkt und die Politik die Rahmenbedingungen zur Solarförderung schnell verändert, stehen Projektentwickler unter enormem Zeitdruck, um ihre Projekte fertig zu entwickeln und zu guten Bedingungen zum Beispiel an Projektierer zu veräußern. Die Phoenix Solar AG bietet Projektentwicklern daher ihre aktive Unterstützung und den Kauf von Projektrechten an.

Die Entwicklung von Photovoltaikprojekten erfordert viel Arbeit und ist sehr zeitintensiv. Verschiedene Beteiligte, vom Land- oder Immobilienbesitzer über die Gemeinde bis hin zum lokalen Energieversorger, müssen Schritt für Schritt überzeugt, alle Genehmigungen eingeholt und ein nicht unerheblicher bürokratischer Aufwand betrieben werden. Im Durchschnitt wird hierfür ein Zeitraum von ein bis zwei Jahren benötigt.

Zudem gehen Projektentwickler, je nach Größe der Projekte, in finanzielle Vorleistung und tragen hierfür das Risiko. Da ist es verständlich, dass viele dieser Projektentwickler schon wieder um den verdienten Lohn ihrer Arbeit bangen, was dem anhaltenden politischen Zickzack-Kurs zu verdanken ist. Nicht nur, dass Freiflächenanlagen auf Ackerflächen seit Anfang 2011 nicht mehr förderfähig sind, sondern auch die Tatsache, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum Spielball der Politiker geworden ist, verunsichert viele. Zum 1. Januar 2012 sinkt die Einspeisevergütung erneut und damit auch der Profit, mit dem Projektentwickler und Investoren kalkuliert haben.

„Projektentwickler sind stark im Zugzwang und müssen ihre Projektrechte schnell verkaufen, damit sie noch von einer höheren Marge profitieren können“, sagt Klaus Friedl, Experte für Projektankauf der Phoenix Solar AG. Das Photovoltaikunternehmen aus Sulzemoos in der Nähe von München entwickelt, plant, baut und betreibt weltweit Photovoltaik-Kraftwerke der Multimegawattklasse. Das Unternehmen geht derzeit aktiv auf Projektentwickler zu und bietet ihnen eine schnelle und unkomplizierte Überprüfung der Projektrechte an. Wenn die Projekte die Ansprüche erfüllen, kauft Phoenix Solar diese Rechte zu fairen, marktgerechten Preisen an und realisiert die Projekte. Durch den Kontakt zu Investoren aus der ganzen Welt und der langjährigen Erfahrung des Unternehmens, steht einem schnellen Netzanschluss und dem Verkauf der schlüsselfertigen Solaranlagen nichts im Wege.

Projektanforderungen

Für Phoenix Solar sind vor allem Projekte interessant, die laut EEG förderfähig sind. Dazu gehören Freiflächenprojekte, die sich entweder auf Konversionsflächen, wie ehemaligem Militärgelände oder stillgelegten Mülldeponien, sowie auf sonstigen Freiflächen (außer Ackerflächen) befinden. Das sind Flächen, die längs von Autobahnen oder Schienenwegen in einem Korridor von 110 Metern liegen. Den Projektentwicklern sollten bereits der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan, eine Einspeisezusage, sowie alle benötigten Sicherungen für eine machbare Kabeltrasse vorliegen, um den Netzanschluss zu ermöglichen. „Um dies auszuarbeiten sind sehr komplexe Abläufe und gesetzliche Vorschriften zu beachten. Wenn der Projektentwickler auf uns zukommt, prüfen wir die Genehmigungen und die Dokumentation der Abläufe schnell und genau und können innerhalb kurzer Zeit eine Kaufzusage erteilen“, sagt Friedl. Phoenix Solar besitzt das Know-how und das nötige Kapital, um die Projekte dann schnell zu realisieren und an das Netz anzuschließen.

Auch für Projekte, die sich noch in der Entwicklung befinden, bietet das Unternehmen rechtliche als auch wirtschaftliche Unterstützung an. „Aufgrund unserer Expertise erkennen wir sehr schnell das Potenzial von Projekten und sind bemüht, ein qualitativ gutes Projekt schnell fertig zu entwickeln. Dafür bieten wir Projektentwicklern auch Vorverträge an und sichern ihnen bei Erreichen eines bestimmten Projektstatus erste Zahlungen zu. Somit wird das finanzielle Risiko für Projektentwickler reduziert. Es wäre sehr schade, wenn Projekte im Sande verlaufen würden, weil es Engpässe gibt, die der Projektentwickler nicht mehr mit eigener Kraft bewältigen kann“, erklärt Klaus Friedl.

Zum 1.1.2012 wird die Einspeisevergütung um 15 Prozent gesenkt. Welche Absenkungen zum 1.7.2012 eintreffen werden, steht momentan noch nicht fest. Jetzt schon steht fest, dass die Vergütung für Solarstrom immer weiter zurückgehen wird.

Christian Strebe

Add comment