Hohe Erträge und Vorschriften könnten Zweifler überzeugen

Schiefergas hat eine niedrigere Kohlenstoffbilanz als Kohle

Einige Länder mit Schiefergasressourcen – unter anderem Frankreich, Deutschland, Bulgarien, Rumänien und Tschechien – haben ein Moratorium über Schiefergasbohrungen mittels Fracking verhängt, bis sie sich von der Sicherheit dieses Verfahrens überzeugt haben.

Allerdings dürften unlängst veröffentlichte Forschungsberichte bezüglich der Umweltrisiken diese Länder zum Überdenken ihrer Haltung bewegen, zumal viele der Ansicht sind, dass es sich lohnen würde, auf die einheimischen Schiefergasvorräte zu setzen, um die Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit Gasimporten aus anderen, oftmals instabilen Erzeugerstaaten überwinden zu können.

Die zunehmende Transparenz in der Branche hinsichtlich des kompletten Verfahrens eröffnet die Möglichkeit, Bedenken in Bezug auf den Wasserverbrauch, die eingesetzten Chemikalien, die Abwasserentsorgung, die Kohlenstoffbilanz sowie Erdbeben zu thematisieren.

Schiefergasbohrungen haben in der Regel einen wesentlich geringeren Wasserbedarf als Kohlebergbau- und Biokraftstofferzeugungsverfahren. In einigen Fällen bieten die Schiefergasunternehmen selbst völlige Transparenz über die Chemikalien, die sie bei den Bohrungen einsetzen, indem sie die einschlägigen Informationen auf ihrer Internetseite veröffentlichen.

In Europa wird die vollständige Transparenz durch lokale Vorschriften sowie die EU-Regulierungsbehörde der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) gewährleistet.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf der Website www.worldreview.de unseres Medienpartners Geopolitical Information Service AG. Dort können Sie sich den Beitrag auch als Audio-Version anhören.

 

Add comment