E.on: Müssen die Steuerzahler für den Rückbau der Atomkaftwerke zahlen?

Wie letzte Woche bekannt wurde, plant der Energiekonzern E.on einen radikalen Umbau seiner Unternehmensstruktur. Das frühere Kerngeschäft mit Atomenergie, Kohlekraft und Gas soll dabei vom Hauptunternehmen getrennt werden. Zukünftig möchte sich der so abgespaltete Konzern verstärkt auf die Bereiche erneuerbare Energie, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren. Dieses Vorhaben sei eine Reaktion auf die von der Energiewende verursachten Änderungen auf dem Strommarkt, teilte E.on in einer Stellungnahme mit.

Laut eines gestern erschienenen Artikels der „FAZ“ befürchten einige Politiker nun, der geplante Umbau könne zu Lasten der Steuerzahler ausfallen, da die von E.on vorgesehenen Rückstellungen für den Rückbau der Atomkraftwerke nicht ausreichend könnten. Das Bundeswirtschaftsministerium hat aufgrund dessen ein Gutachten in Auftrag gegeben, das klären soll, wie sicher die Reserven sind. Das berichtete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Samstag.

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