Heizungsstudie: So heizen deutsche Haushalte in Zukunft

Nicht nur aus Umweltaspekten wird ein Heizungswechsel für den seit Anfang des Jahres noch interessanter: Mit der CO2-Bepreisung der Bundesregierung wird das Heizen mit fossilen Brennstoffen zukünftig besteuert und macht den Umstieg auf klimaneutrale Alternativen auch finanziell noch interessanter. Eine Befragung des Vergleichsportals Hausfrage.de von knapp 9.000 Haushalten in Deutschland gibt Aufschluss über Interessen und Vorlieben in Bezug auf Wärmetechniken.

Interesse an Erdgas und Brennstoffzellen steigt

Aus den Zahlen der Studie geht hervor, dass die Mehrheit (43 Prozent) der Befragten aktuell mit Erdgas, oder Heizöl (38 Prozent) heizt.

Allerdings zeigt sich auch, dass viele Immobilienbesitzer in Deutschland zukünftig umweltschonender und effizienter heizen wollen. Mehr als die Hälfte von ihnen sind bereit, dafür ihr Heizungssystem vollständig umzustellen. Nur noch 13 Prozent der Umfrageteilnehmer wollen zukünftig weiterhin mit Öl heizen.

Ein Großteil der Studienteilnehmer (48 Prozent) plant in Zukunft auf eine Erdgasheizung zu setzen. Eine weitere beliebte nachhaltige Alternative ist die Brennstoffzelle.

Für dieses neue Heizsystem interessieren sich 31 Prozent der Befragten.

Heizlandschaft Deutschland

Das Interesse an neuen Heizmöglichkeiten verteilt sich relativ flächendeckend über ganz Deutschland. In Mecklenburg-Vorpommern ist es mit einem Index-Wert von 0,77 am größten. Hamburg und Schleswig-Holstein bilden mit 0,40 das Schlusslicht.

Geplant werden neue Heizsysteme in der Regel mit einer Vorlaufzeit von 1 bis 6 Monaten. Nur 15 Prozent möchten der Studienteilnehmer planen ihr Heizungssystem sofort umzustellen.

Quelle: www.hausfrage.de

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