Grüner schenken – Kleiner Akku, große Wirkung!

Der Run auf die Weihnachtsgeschenke geht in die letzte Runde. Nachhaltiger schenken ist dabei in diesem Jahr ein wachsender Trend. Es gibt dabei viele lohnende Ansätze, aber auch kleine Komponenten für herkömmliche Produkte können einen großen Unterschied machen. Das gilt beispielsweise für die vielen Elektronikprodukte, die mit Batterien betrieben werden. Wählt man für diese wiederaufladbare Akkus statt AA/AAA-Einwegbatterien, dann lassen sich tausende Tonnen umweltschädliche Abfälle vermeiden.

Jedes Jahr werden weltweit bis zu 40 Milliarden Einwegbatterien verwendet, was einem Marktwert von 7,58 Milliarden Dollar entspricht. Vor allem das Format AA/AAA ist ein gängiger Standard für viele Anwendungsbereiche. Wir finden diese Batterien in Spielzeugen, Fernbedienungen, Game Controllern und Computermäusen.

Gründe für den schnellen Griff zur Einwegoption sind vor allem Gewohnheit, ihr relativ günstiger Preis sowie Bequemlichkeit, denn sie sind in fast jedem Geschäft erhältlich.

Im Gespräch mit CleanEnergy-Project erläutert Batterie-Experte Michal Sablik von Green Cell, warum es sich trotzdem lohnt wiederaufladbare Batterien zu verwenden.

Robuster Dauerbrenner

Einer der größten Vorteile der wiederaufladbaren Ni-MH (Nickel-Metall-Hydrid) Batterien ist ihre lange Lebensdauer. Je nach Hersteller und Nutzung behalten die Akkus ihre Leistungsfähigkeit bei intensiver Nutzung rund 3 Jahre lang.

Ni-MH-Batterien verlieren auch dann nicht an Leistungsfähigkeit, wenn sie lange Zeit nicht benutzt werden. Sie haben selbst nach 12 Monaten in der Schublade noch 85 Prozent der gespeicherten Energie. Auch bei extremen Temperaturen von -20 bis 60 °C bleiben sie funktionsfähig.

Ein geeignetes Ladegerät unterstützt die Langlebigkeit wiederaufladbarer Batterien zusätzlich – beispielsweise, wenn das Gerät, das Ende des Ladevorgangs signalisiert. So lässt sich vermeiden, dass Akkus mehrere Tage lang am Ladegerät angeschlossen bleiben und durch ständiges Nachladen an Leistung verlieren.

Auf Dauer günstiger

Wiederaufladbare Batterien sind teurer als ihre Alkaline-Pendants. Aber mit jedem Ladezyklus wird ein Akku rentabler. Schon nach etwa einem Dutzend Zyklen hat sich nicht nur die Investition in einen Akku, sondern auch in ein Ladegerät bezahlt gemacht.

Berücksichtigt man den durchschnittlichen Verbrauch von Alkaline-Batterien in Privathaushalten, so bedeutet bereits eine einzige wiederaufladbare Batterie eine erhebliche Einsparung. So kann ein viel genutzter AA/AAA-Akku bis zu tausend herkömmliche Batterien ersetzen!

„In Europa sind mehr als 80 Prozent der AA/AAA-Batterien immer noch Alkaline. Wiederverwendbare Batterien stellen jedoch eine zukunftsfähige Alternative dar, auf die sich auch die großen Einzelhandelsketten vorbereiten. Selbst kleine Schritte, wie die Wahl von wiederaufladbaren Ni-MH-Batterien anstelle von Alkaline-Batterien für die Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr, können dazu beitragen, tausende Tonnen Elektroschrott zu vermeiden und einen messbaren Einfluss auf die Umwelt haben“, resümiert Michal Sablik.

Foto: Quelle Green Cell

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