Baden-Württemberg beschließt Änderung des Erneuerbare-Wärme- Gesetzes

Das Bundesland Baden-Württemberg hat sich zum Ziel gemacht, seine CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 25 Prozent gegenüber 1990 zu verringern. Bis zum Jahr 2050 sollen es sogar 90 Prozent weniger werden. Heizung und Warmwasserbereitung verursachen knapp 30 Prozent des CO2-Ausstoßes in Baden-Württemberg. Davon entfallen über 90 Prozent auf bestehende Gebäude. 

Um die so verursachten Emissionen zu verringern und dem Gesamtziel näherzukommen, hat Baden-Württembergs rot-grüne Landesregierung jetzt eine neue Gesetzesvorlage vorgebracht, die Eigentümer bestehender Häuser zukünftig verpflichten soll, mindestens 15 Prozent der benötigten Wärme durch erneuerbare Energien zu gewinnen. Das sogenannte Erneuerbare-Wärme-Gesetz existiert zwar bereits seit 2010, bislang liegt der Pflichtanteil allerdings nur bei 10 Prozent.

Erreicht werden sollen die 15 Prozent durch den verstärkten Einsatz von Solaranlagen auf Dächern, aber auch durch Kraft-Wärme-Kopplung und die Verwendung von Bio-Öl und Gas. Welche Maßnahmen dabei gewählt werden, bleibt den Eigentümern überlassen. Mitte 2015 soll das Gesetz, das noch vom Landtag verabschiedet werden muss, in Kraft treten.

Add comment