WFES: Erneuerbare im Mittleren Osten auf dem Vormarsch

Vom 19. bis zum 22 Januar findet in Abu Dhabi der World Future Energy Summit (WFES) statt. Die Veranstaltung ist die größte ihrer Art im Mittleren Osten. Es werden mehr als 30.000 Besucher aus 170 Ländern erwartet. Thematisch geht es dabei vor allem um die Energie- und Wasserversorgung, den Klimawandel und eine nachhaltige Entwicklung der Länder des Mittleren Ostens und Nordafrikas (MENA).


Internationale Investoren sehen in diesen Ländern großes Potenzial für den Einsatz von Erneuerbaren Energien. Aufgrund der Umwelteinflüsse sind diese Länder vor allem für die Wind- und Solarindustrie interessant. Das Erneuerbare-Energien-Unternehmen Masdar trägt schon heute dazu bei, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bald eine führende Rolle in der Branche bekleiden werden, sagten die Organisatoren der Veranstaltung.


Große Investitionen sind für die Regionen geplant: In den nächsten zehn Jahren sollen rund 37 Gigawatt Leistung aus regenerativer Energieerzeugung ans Netz gehen, die zu einer sauberen Energieversorgung der MENA-Länder beitragen sollen. Mithilfe des Bauunternehmens Masdar ist eine CO2-neutrale Wirtschaftsstadt geplant, die sich vollständig aus erneuerbaren Energien versorgen soll. Die Ökostadt soll künftig der Hauptsitz der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) werden.


Die Stadt Abu Dhabi hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 sieben Prozent der benötigten Energie durch die Erneuerbaren zu decken. Schon heute sind in den Vereinigten Arabischen Emiraten Erneuerbare-Energien-Anlagen mit über 120 Megawatt installiert.

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