Wenn nicht ihr, dann wir!

Wenn die großen Stromkonzerne nicht bereit sind, auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzusteigen, heißt das noch lange nicht, dass WIR das nicht können.

Sie wollen sich für erneuerbare Energien und den Klimaschutz einsetzen? Es ärgert und frustriert Sie, dass sich im Klimaschutz weiterhin relativ wenig bewegt? Sie wollen endlich etwas machen, was größere Auswirkungen hat, als eine Energiesparbirne einzuschrauben? Sie wollen aber auch gleichzeitig selber profitieren, mehr als ein paar Euro hier und da?

Dann haben Sie im Moment eine einmalige Gelegenheit, ihr Geld sinnvoll und Gewinn-bringend anzulegen:

„Energie aus Bürgerhand“ heißt eine Genossenschaft, welche die Thüga – das fünft-größte Energie-Unternehmen Deutschlands – aufkaufen will. Und zwar mit unserer Hilfe. Jeder kann sich an dem Kauf beteiligen (mit einem Mindestbeitrag von 500 Euro), und erlangt dadurch Rechte, sich für oder gegen bestimmte Energiequellen auszusprechen. Dadurch, dass jeder das gleiche Mitspracherecht hat, unabhängig von der Höhe der finanziellen Beteiligung, besteht keine Gefahr, daß die Genossenschaft von einzelnen fossilen Interessensträgern eingenommen wird. Hier gewinnt endlich nicht der Reichtum und Einfluss der „Großen“, sondern der Verstand des informierten Bürgertums. Dabei wird sich schnell herausstellen, dass die Zahl derer, die verstehen, was nötig ist, sehr viel größer ist, als die Zahl derer, die nur reich an Geld und Einfluss sind, aber arm an Einsicht und Verantwortung.

„Stell Dir vor: Mit schon 500 Euro bist Du Miteigentümer von 90 Stadtwerken mit 7,5 Millionen Kunden. Du kannst mitbestimmen, ob diese mit Atomstrom oder grünem Strom versorgt werden. Du kannst dafür sorgen, dass Millionenbeträge nicht länger in Konzernkassen versickern, sondern zurück in die Taschen der Bürger vor Ort fließen.“ Energie aus Bürgerhand

Das Geniale an diesem Bürgerkauf ist, dass es die Motivationen vieler unterschiedlicher Menschen einschließt, und dadurch sicherlich zu einem Riesen-Erfolg wird. Da sind diejenigen, die endlich etwas Sinnvolles zum Klimaschutz tun wollen; diejenigen, die endlich mal den großen Konzernen eines auswischen wollen; diejenigen die bedachtsam und vernünftig handeln wollen; diejenigen, die nur darauf warten, etwas Neues auszuprobieren; diejenigen, die auf gute Gewinne spekulieren; und diejenigen, die all diese Beweggründe und noch viele andere haben, um endlich wirksam, spannend, und gemeinsam unsere Demokratie auszuleben.

Klingt das etwas zu idealistisch? Könnte man fast meinen, wenn es da nicht die Stromrebellen von Schönau gäbe, die uns ja schon gezeigt haben, dass das Unmögliche möglich wird, wenn man nicht nur daran glaubt, sondern sich auch unnachgiebig dafür einsetzt.

Morgen werde ich meine Beteiligung abschicken. Und Sie?

Maiken Winter

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