Vattenfall startet weltweit größten Offshore-Windpark

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat am Donnerstag, den 23. September, den größten Offshore-Windpark der Welt in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen in einer offiziellen Erklärung berichtet, liegt die Anlage, die den Namen „Thanet“  trägt, im britischen Kanal südöstlich von Großbritannien. Die Produktionskapazität der Anlage liegt bei  bei 300 Megawatt, die von insgesamt 100 Turbinen erzeugt werden. Sie wurde innerhalb von zwei Jahren errichtet und soll insgesamt 25 Jahre in Betrieb sein. Damit soll der jährliche Bedarf von 200.000 britischen Haushalten gedeckt werden. Dabei haben die Schweden erhebliche Kosten auf sich genommen. So beträgt das gesamte Investitionsvolumen den Angaben zufolge zehn Milliarden Kronen – also umgerechnet etwa eine Milliarde Euro.

Hintergrund: Großbritannien unterstützt seit einigen Jahren verstärkt den Bau solcher Offshore-Parks, um seinen eigenen Energiebedarf zu decken. Das Vereinigte Königreich gehört in Europa zu den Staaten, die solche Projekte in die Grüne Energie am meisten fördern. Deswegen haben sich die Briten gerade Vattenfall ausgesucht, das im Bereich der Windenergie zu den führenden Unternehmen des Kontinents zählt.  Die Schweden wollen von 2009 bis 2011 die Produktionskapazität ihrer Windkraftanlagen verdoppeln.

„Dieses Projekt  im britische Kanal wird ein Meilenstein für das Unternehmen im Bereich der Grünen Energie sein“, sagte Øystein Løseth – der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall.  Der Manager deutete an, dass es darum gehe, Profitabilität mit einer umweltverträglichen Energieerzeugung zu verbinden. „Dieses Projekt wäre nicht ohne die Unterstützung der britischen Regierung möglich gewesen“, erklärte er. „Wir als Inselnation haben die einmalige Gelegenheit, in dieser Industrie weltweit führend zu werden“, erklärte der Sprecher der britischen Regierung Chris Huhne.

Sebastian Becker

1 Kommentar

  • Windenergy ist eine erneuerbare Energie, welche jedoch wiederum dazu führt, dass nur die Großkonzerne, welche schon mit Strom und Gas uns das Leben schwer machten, dise Parks mit dem Geld, welches sie am Steuerzahler verdienen, finanzieren und wiederum den Preis bestimmen.
    Was wird sich ändern, sicherlich wird die Umwelt geschont.
    Aber solange diese Konzerne nebenbei noch Ihre Atomkraftwerke betreiben etc. öndert sich nichts. Denn das was Kohlekraftwerke, Atomkraftwerke, Gas- und Öllieferungen an der Umweld schädigen kann mit diesen Windkraftanlagen nicht behoben werden.
    Aber solange unhsere Politiker mit Ihren schon zu hoch angesetzten “Pensionen”, zusätzlich in Aufsichtsratsposten dieser Konzerne als Pensionäre einsteigen können wird sich nicht ändern.
    Dem kleinen Mann streut man Sand in die Augen, er zahlt die Zeche und denen die alles verschulded haben geht es immer besser.
    Das beste Beispiel war die Klimakonferenz in Kopenhagen und die Vwerlängerung Laufzeit der Atommeiler.
    Bei uns bestimmen diese Konzerne und die Banken die Politik.
    Wer glaubt eigentlich noch an unsere Politiker.
    Ich habe selbst mal auf Grün gesetzt. Solange diese Personen Ihre Politik mit dem Rollkragen Pullover präsentierten, war alles in Ordnung. Aber dann kamen die Krawatten und die Tandiemen ….. und alles war vergessen.

    Warum darf der kleine Mann nicht seine eigen windanlage bauen?
    Warum werden die Fördermittel für Solaranlagen gestrichen??
    Doch nur um zu gewährleisten, dass die Gro0konzerne reicher und reicher werden.
    Ich finde es nur schade, dass sich die dummen Deutschen alles gefallen lassen.

    Ich war nicht im Krieg. Ich war nicht schuld an allem was passiert ist.
    Warum müssen also wir in Europa die Zeche der EU blechen.
    Warum müssen wir die Zeche der Griechen zahlen.
    Hat die EU überhaupt Sinn.
    Und irgendwann wird uns erzählt der Bio Strom ist so teuer.

    !!!! Wacht endlich auf !!!!