Neue Förderung für Solaranlagen

Installation einer PV-Anlage; Foto: shutterstock

Das US- Energieministerium (Department of Energy, DOE) hat angekündigt zwei neue Programme mit einem Investitionsvolumen von 28 Millionen US-Dollar zu lancieren, die die Kosten bei der Realisierung von Solarenergieprojekten senken sollen. Beide Programme zielen auf Arbeitsgruppen von Regionalregierungen und zugeordneten Behörden ab. Laut Angabe des Ministeriums scheiterte die Umsetzung von Solarenergieprojekten bei Hausbesitzern und Bauunternehmern bisher oftmals an den nicht einheitlichen und kostenaufwendigen Verwaltungsverfahren der verschiedenen Gebietskörperschaften als auch der Sicherstellung der Projektfinanzierung.

Vereinfachung der Genehmigungsverfahren

Die zwei Anfang Juni 2011 vorgestellten Förderprogramme „Rooftop Solar Challenge“und „Reducing Market Barriers and Non-Hardware Balance of System Costs“ solle hier Abhilfe schaffen, indem Sie einen Beitrag zur Vereinfachung und Standardisierung der Verfahren leisten. Neue IT-Lösungen und Datenbanken sollen zudem zur Absenkung der Gebühren und der sonstigen Kosten beitragen, die bis dato bei der Umsetzung von Solarenergieprojekten in den USA entstanden und nicht in direktem Zusammenhang mit den Abschaffungskosten für die Solarpanels oder ihrer Montage stehen (wie beispielsweise Kosten für die Standortbestimmung, das Genehmigungsverfahren sowie den Anschluss an das Stromnetz).

Zielgruppe: Aufdach- und kleine Photovoltaikanlagen

Beide Programme zielen vor allen Dingen auf die Installation von Aufdach-Solaranlagen in Wohnimmobilien sowie auf kleine kommerzielle Photovoltaikanlagen ab, bei denen die nicht ausrüstungsbezogenen Kosten nach Angaben der US-Regierung oftmals bei 40 Prozent der Gesamtfinanzierung lagen. Washington verspricht sich von der Initiative insgesamt eine Vereinfachung und Beschleunigung der Installationsprozesse von Solarenergieanlangen. Sie ist Bestandteil der Anfang des Jahres vorgestellten „SunShot Initiative“ des DOE, mit der die Kosten für Solarenergieanlagen in den USA bis 2020 um etwa 75 Prozent gesenkt werden sollen.

Daniel Seemann

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