Studien zu erneuerbaren Energien auf einen Blick

Biogasanlage; Foto: Hubert Fröhlich (Wiki Commons)

Der neue Studienradar Erneuerbare Energien ist online. Das Portal informiert Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und engagierte Bürger über Studien zu systemanalytischen, ökonomischen, politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten der erneuerbaren Energien. Laut Internetseite sind derzeit 88 Projektinformationen zu Energiesystemen, 79 zu Ökonomie; 60 zu Politik und 22 Einträge zu Umwelt und Soziales abrufbar. Viele Studien sind mehrfach eingeordnet.

Die Datensätze enthalten in einem Überblick neben dem Titel, Herausgebern und Autoren, das Veröffentlichungsjahr und einen Link zur Quelle. Die Studien datieren bis in das Jahr 2009 zurück. Teilweise sind die Datensätze redaktionell aufbereitet und bieten unter anderem Ausführungen zu Zielsetzung und Fragestellung der Studie, zentrale Annahmen, Thesen und Ergebnisse sowie Methodik und Grafiken. Der Internetnutzer kann dadurch Forschungsarbeiten unterschiedlicher Institute und Auftraggeber einander gegenüberstellen und vergleichen. Jährlich sollen nach Angaben des Betreibers, der Agentur für Erneuerbare Energien, 50 Beschreibungstexte hinzukommen.

Auf einer Deutschlandkarte sind wissenschaftliche Institute, Unternehmen und Organisationen, die zu erneuerbaren Energien forschen und beraten, vermerkt. „Sie schließt unterschiedlichste Disziplinen ein, von der technologischen Forschung bis zu den Wirtschafts- und Politikwissenschaften“, heißt es zu der Karte. Unter dem Stichwort Fördermittel informiert das Portal in wenigen Grundzügen über die Forschungsförderung in Deutschland und der Europäischen Kommission. In der Mediathek befinden sich Grafiken zu Themen wie Abschaltung der Kernenergie oder Beschäftigungseffekte der erneuerbaren Energien.

Die Redaktion des Studienradars Erneuerbare Energien möchte die Mediathek durch Grafiken erweitern, die zentrale Aussagen verschiedener Studien vergleichen. Das Projekt „Studienradar Erneuerbare Energien – Energiepolitische Forschung kompakt“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

Susanne Kirsch

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