Solarpanels als Sprungbrett der Elektromobilität?

Verminderte Einspeisevergütung hin oder her: Solarstrom bleibt eine klimaneutrale und ökonomisch sinnvolle Energiequelle. Die Rolle der Photovoltaik in der hiesigen Energiewende hat sich in den vergangenen Jahren zwar deutlich verringert, zukunftsträchtig ist diese Technologie jedoch weiterhin. Zum einen werden wir vermutlich irgendwann riesige Mengen Solarstrom aus den Wüsten dieser Erde nutzen und zum anderen profitiert die Elektromobilität schon heute von der Umwandlung von Lichtenergie via Solarzellen.

Elektrofahrzeuge im Jahr 2014

Konkurrenz belebt das Geschäft. Burger King gegen McDonald’s, Apple gegen Microsoft oder Schwarzenegger gegen Stallone – nichts treibt den Absatz eines Produktes oder die Nachfrage nach einer Dienstleistung derart schnell und effektiv in die Höhe, wie ein ordentlicher Konkurrenzkampf. Nutznießer dieses Prinzips dürften im Jahr 2014 zwei bekannte deutsche Autohersteller und generell die Elektromobilität werden. Die E-Variante des erfolgreichsten deutschen Autos, des VW Golfs, tritt gegen den BMW i3 an. Letzterer überzeugte im Euro NCAP-Crashtest genauso wie in diversen Leistungs- und Sicherheitstest verschiedener Automagazine.

Hauptargument für ein Elektrofahrzeug der neuesten Generation ist natürlich die Reichweite des Fahrzeugs mit vollem Akku. Die Idee, die heimische Ladestation mit Solarpaneelen zu bestücken, ist dabei nicht neu und heutzutage auch keine allzu teure Angelegenheit mehr: Die zahlreichen Wind- und Solarenergie-Angebote im World Wide Web belegen das.

Dachpaneele statt Strom-Tankstelle

Auch Elektroautos mit integrierten Solarzellen sind immer mehr im Kommen. Den Anfang machten Windschnittige Solarfahrzeuge, die mehr Spielerei denn ernsthafte Produktstudie waren. Es folgten erste rühmliche Versuche, serienreife Elektrofahrzeuge mit der Solartechnologie zu verbinden.

Der Nissan Leaf, der einen Energieverbund mit einem Modellhaus einging, und weitere Modelle, die über Solarzellen auf dem Haus- beziehungsweise Garagendach aufgeladen wurden, gaben den Kurs vor.

Der Autohersteller Ford stellte im Januar den C-Max vor – einen elektrischen Minivan mit Solardach. Dabei handelt es sich zwar nicht um ein reines Elektrofahrzeug, doch immerhin schafft der Wagen mit der Solarkraft im Schnitt etwa 30 Kilometer, bevor der Benzinmotor mit einspringt.

Die Solardach-Idee gibt es übrigens schon eine Weile. Sollte die Forschung und Entwicklung weiterhin so rasant voranschreiten, und sollten die Hersteller weiter bereit sein, neue Wege zu beschreiten, könnten Solarzellen auf Autodächern irgendwann ganz normal sein.

 

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