Peru: Gastgeberland der Weltklimakonferenz setzt auf Solarenergie

Nicht nur Deutschland bemüht sich nach Kräften, den Weg weg von fossiler hin zu erneuerbarer Energieerzeugung zu gehen. Auch in Peru, dem Gastgeberland der Weltklimakonferenz, versucht die Regierung, die Energiewende voranzutreiben und setzt daher verstärkt auf Solarenergie. Ziel ist auch, die Einwohner, die bisher ganz auf elektrische Energie verzichten mussten, fortan mit sauberem Solarstrom zu versorgen. Denn bislang lebt immer noch ein Drittel der Peruaner ohne Elektrizität.

Wo früher Kerzen die Häuser in den peruanischen Anden erhellten, sorgen nun Solarmodule für das benötigte Licht. In der Provinz Cajamarca sind jetzt, im Zuge eines Modellprogramms, das Perus Staatspräsident Ollanta Humala auf den Weg gebracht hat, 3.900 Häuser mit Sonnenkollektoren ausgestattet worden. Sein Vorhaben ist ehrgeizig: Bis 2018 sollen insgesamt zwei Millionen Peruaner in 500.000 zumeist entlegenen Häusern mit Solarstrom versorgt werden. Um dies zu erreichen, wird das Programm vom Staat subventioniert.

Add comment